Für Autovermietungen

Der Mietwagen ist frei, aber niemand weiß es

Ein Fahrzeug, das am Freitag in der Halle steht, verdient nichts. Wer keinen Kalender im Netz hat, verkauft dieses Wochenende per Telefon oder gar nicht. Und wer es über ein Vergleichsportal verkauft, bekommt den Preis vorgegeben, den ein anderer gerechnet hat.

Je Fahrzeug ein Kalender · ab 1.990 € netto · Antwort in 24 Stunden

Kurz gesagt
  • Jedes Fahrzeug hat einen eigenen Kalender, doppelt vermietet wird nichts mehr.
  • Aus der Anfrage wird die Buchung, daraus die Übergabe und daraus die Rechnung.
  • Kaution, Selbstbehalt, Kilometer und Mindestalter stehen vorher auf der Seite.

Beim Broker gehört dir das Auto und ihm der Kunde

Im Mietwagengeschäft gibt es drei Rollen. Der Direktanbieter hat eine eigene Flotte und eigene Stationen. Der Broker hat keine Fahrzeuge, er kauft Kontingente ein und verkauft sie unter seinem Namen weiter. Das Vergleichsportal stellt beide nebeneinander. Fachportale der Branche beschreiben das gleich lautend, und der entscheidende Satz steht in den Mietbedingungen: Vertragspartner am Schalter ist am Ende der Vermieter vor Ort, verkauft hat der Broker.

Für dich als kleine Vermietung heißt das dreierlei. Der Preis ist gemacht, bevor du ihn siehst. Die Mailadresse des Kunden hat der Broker, nicht du. Und wenn beim Auto etwas offen bleibt, diskutierst du mit jemandem, der seinen Voucher liest und nicht deine Bedingungen.

Eine eigene Buchungsstrecke kostet einmal und nimmt dir danach nichts mehr ab. Der Kunde bucht bei dir, zahlt deinen Preis und steht beim nächsten Mal direkt wieder auf deiner Seite.

Aufner Sportwagen macht genau das seit dem Umbau

Aufner Sportwagen vermietet südlich von Wien Sportwagen und Wohnmobile. Dort läuft seit dem Umbau die Website zusammen mit einem eigenen Buchungssystem. Jedes Fahrzeug hat einen eigenen Kalender, die Anfrage wird zur Buchung, aus der Buchung entsteht die Übergabe und daraus die Rechnung.

Auf eigene Kunden fällt dabei keine Plattformgebühr und keine Provision an. Das ist kein Kunststück und keine Software für Konzerne, das ist eine saubere Kette vom ersten Klick bis zum Beleg. Genau diese Kette baue ich auch für andere Vermietungen.

Jedes Auto ist eine eigene Seite, nicht eine Zeile in der Liste

Wer einen Transporter für den Umzug sucht, sucht nicht dasselbe wie jemand, der für ein Wochenende ein Cabrio will. Beide brauchen aber dieselben Angaben, nur in anderer Reihenfolge. Auf die Fahrzeugseite gehören Preis pro Tag und pro Wochenende, inkludierte Kilometer und der Preis für jeden weiteren, Kaution, Selbstbehalt und wie hoch er sich reduzieren lässt.

Dazu die Angaben, die Streit vermeiden. Mindestalter, wie lange der Führerschein schon da sein muss, ob Fahrten ins Ausland erlaubt sind, ob geraucht werden darf und wie das Auto zurückkommt, vollgetankt oder nicht. Bei Transportern kommen Innenmaße, Ladehöhe und zulässiges Gesamtgewicht dazu, weil danach wirklich gesucht wird.

Die Übergabe entscheidet, ob der Tag entspannt bleibt

Der teuerste Teil einer Vermietung ist nicht der Sprit, sondern die Viertelstunde am Schalter. Wenn Führerschein und Ausweis schon vorab hochgeladen sind, die Vertragsdaten stimmen und das Protokoll am Tablet mit Fotos rundherum entsteht, dauert die Übergabe halb so lang.

Das System hält Kilometerstand, Tankfüllung und Schäden bei Ausgabe und Rücknahme fest. Bei der Abrechnung streitet dann niemand mehr über einen Kratzer, weil das Foto mit Zeitstempel danebenliegt.

Was das kostet

1.990 €Mit Buchungssystem
19 €Hosting im Monat
49 €Hosting mit Betreuung
100 %Gehört dir, ohne Abo

Die Website mit eigenem Buchungssystem beginnt bei 1.990 Euro netto. Darin stecken die Fahrzeugseiten, der Kalender je Fahrzeug, die Buchungsstrecke und das Übergabeprotokoll. Der Festpreis steht im Angebot, bevor ich anfange. Danach kostet das Hosting 19 Euro im Monat, mit Betreuung 49 Euro, rundum betreut 149 Euro.

Häufige Fragen

Was gehört bei uns ins Impressum, und braucht es eine Datenschutzerklärung?

Beides machen wir mit, passend zu eurem Beruf. Neben Name, Anschrift und E-Mail gehören für euch hinein: die UID-Nummer, falls ihr eine habt, die Mitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer, die zuständige Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat) und ein Link zur Gewerbeordnung. Als e.U. oder GmbH kommen Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht dazu. Den Link zur EU-Streitbeilegungsplattform gibt es seit Juli 2025 nicht mehr, er kommt raus. Die verbindliche rechtliche Beurteilung bleibt bei euch, eurer Kammer oder einem Anwalt.

Kann ich trotzdem weiter über Portale vermieten?

Ja, und am Anfang ist das auch vernünftig. Rechne beides ein halbes Jahr nebeneinander. Erst wenn du siehst, wie viele Buchungen direkt kommen, kannst du entscheiden, wie viele Fahrzeuge du im Portal überhaupt noch anbietest.

Wie verhindert das System, dass ein Auto doppelt vermietet ist?

Jedes Fahrzeug hat genau einen Kalender. Ist ein Zeitraum gebucht, ist er weg, auch mit Puffer für Reinigung und Rückfahrt. Das ist der Hauptgrund, warum ich für jede Vermietung ein eigenes System baue statt einen allgemeinen Terminkalender einzubauen.

Was ist mit Kaution und Zahlung?

Beides lässt sich online abwickeln, mit Anzahlung bei der Buchung und Restzahlung bei der Übergabe. Wie hoch die Kaution ist und wann sie zurückgeht, steht auf der Fahrzeugseite. Wer das vorher liest, kommt ohne Diskussion an den Schalter.

Ich habe nur vier Fahrzeuge. Zahlt sich das aus?

Bei vier Fahrzeugen zählt jede verlorene Woche doppelt. Gerade kleine Flotten verlieren Buchungen an der Erreichbarkeit, nicht am Preis. Wenn jemand um 22 Uhr das Wochenende fixieren kann, hast du die Buchung, sonst ruft er beim Nächsten an.

Schick mir deine Fahrzeugliste mit Tagespreisen

Daraus sehe ich, wie viele Kalender du brauchst und wo der Preis hängt. Innerhalb von 24 Stunden bekommst du eine Einschätzung und einen Festpreis.