Dachstuhl, Zubau und Carport sind drei verschiedene Kunden
Der eine hat ein Dach aus 1962 und Angst vor dem nächsten Sturm. Der zweite braucht zwanzig Quadratmeter mehr, weil das zweite Kind kommt. Der dritte will einfach ein Auto trocken stellen. Alle drei suchen anders, und alle drei landen auf derselben Startseite.
- Dachstuhl, Aufstockung und Carport bekommen je eine eigene Seite.
- Die Vorlaufzeit steht auf der Seite, damit niemand in vier Wochen einziehen will.
- Einmal 890 Euro netto statt Abo oder Provision bei einer Vermittlungsplattform.
Was die Vermittlungsplattformen wirklich kosten
Der Plattformchecker der Wirtschaftskammer sortiert die Anbieter nach ihrem Geschäftsmodell. Daibau arbeitet demnach mit einem Abomodell, MyHammer mit Provision, leichtgemacht.at mit Abo und Provision zugleich, Kaufnah und Krawutzi mit Abo. Bellcom und handwerkerheld.at werden als kostenfrei geführt.
Bei MyHammer richtet sich die Kontaktgebühr nach Umfang, Wert, Kategorie und Ort des Auftrags. Auswertungen für 2026 nennen dafür Beträge von etwa 8 Euro bei Kleinstreparaturen bis über 70 Euro bei Kernsanierungen, dazu Monatspakete von rund 59,90 bis etwa 149 Euro netto. Ein Dachstuhl liegt am oberen Ende, und du zahlst ihn auch dann, wenn das Angebot abgelehnt wird.
Rechne es nicht gegen die Anfrage, rechne es gegen ein Jahr. Zwölf Monate Abo plus die Kontakte kosten dich mehr als eine eigene Seite samt Hosting, und nach dem Jahr gehört dir davon nichts.
Drei Bauteile, drei Seiten, drei Sprachen
Beim Dachstuhl geht es um Alter, Zustand und Sturmschaden. Die Seite muss sagen, ob du sanierst oder komplett neu abbindest, wie lange das Haus ohne Dach steht und was mit dem Hausrat passiert. Wer nach einem Sturm sucht, will außerdem wissen, ob du kurzfristig provisorisch abdecken kannst.
Beim Zubau und bei der Aufstockung geht es um Genehmigung und Statik. Holzriegel oder Massivholz, Fundament oder Aufständerung, wer macht die Einreichung, wie lange steht das Gerüst. Hier liest jemand lange und vergleicht zwei oder drei Betriebe über Wochen.
Beim Carport und bei der Terrassenüberdachung geht es um Maße, Holzart und Bewilligung. Ob ein Carport anzeigepflichtig oder bewilligungspflichtig ist, regelt die Bauordnung des jeweiligen Bundeslandes und teilweise die Gemeinde. Schreib für dein Bundesland hin, wie es dort läuft und dass du den Behördenweg mitmachst.
Dein Mitbewerber ist nicht der Preis, sondern der Termin
In deinem Gewerk verlieren Betriebe Aufträge, weil jemand schneller kann. Abbund, Holzlieferung, Kran und Wetter hängen zusammen, und wer im Februar anfragt, baut meistens im Sommer. Genau das gehört auf die Seite, gut sichtbar und mit einem Datum daneben.
Ein Satz wie Stand September, aktuelle Vorlaufzeit für Dachstühle rund zwölf Wochen, Carports früher, wirkt doppelt. Er filtert die Leute weg, die morgen bauen wollen, und er zeigt allen anderen, dass du ausgelastet bist. Ausgelastet klingt nach gut.
Aktualisieren musst du das dann auch. Eine veraltete Vorlaufzeit ärgert mehr als gar keine, deshalb baue ich das als Feld ein, das du selbst in einer Minute änderst.
Womit die Leute wirklich suchen
Getippt wird Dachstuhl erneuern Kosten, Dach undicht nach Sturm, Aufstockung in Holzriegelbauweise, Carport bauen lassen und Terrassenüberdachung Holz. Fachbegriffe wie Abbund oder Pfettendach tippt fast niemand, die gehören trotzdem in den Text, weil sie zeigen, dass du vom Fach bist.
Eine Seite, die es sonst kaum gibt, ist der Holzschaden. Balkenkopf morsch, Schädlingsbefall im Dachboden, Feuchtigkeit nach einem undichten Anschluss. Wer danach sucht, hat ein Problem und keinen Wunsch, und ruft schneller an als jeder Carportinteressent.
Was das kostet
Eine Firmenwebsite mit eigenen Seiten für Dachstuhl, Zubau und Carport, mit Bildern deiner Baustellen und einem Anfrageformular beginnt bei 890 Euro netto, Festpreis vor dem Start. Mit laufender Betreuung, damit Vorlaufzeit und Bilder aktuell bleiben, kostet der Betrieb 49 Euro im Monat.
Häufige Fragen
Was gehört bei uns ins Impressum, und braucht es eine Datenschutzerklärung?
Beides machen wir mit, passend zu eurem Beruf. Neben Name, Anschrift und E-Mail gehören für euch hinein: die UID-Nummer, falls ihr eine habt, die Mitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer, die zuständige Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat) und ein Link zur Gewerbeordnung. Als e.U. oder GmbH kommen Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht dazu. Den Link zur EU-Streitbeilegungsplattform gibt es seit Juli 2025 nicht mehr, er kommt raus. Die verbindliche rechtliche Beurteilung bleibt bei euch, eurer Kammer oder einem Anwalt.
Soll ich Preise für einen Dachstuhl angeben?
Nein, dafür sind die Unterschiede zu groß. Sinnvoller ist ein Beispielprojekt mit Maßen, Ausführung und Endsumme, klar als Beispiel gekennzeichnet. Daran kann sich jemand orientieren, ohne dass du an einer Zahl hängst.
Was mache ich mit Anfragen für kleine Arbeiten?
Schreib offen hin, ab welchem Umfang du kommst und was du nicht machst. Das spart beiden Seiten Zeit. Wenn du kleine Arbeiten in der Nebensaison gern nimmst, kann die Seite das saisonal anders sagen.
Brauche ich für den Carport einen eigenen Onlineshop?
Nur wenn du wirklich Standardgrößen ab Lager verkaufst. Dann beginnt ein Shop bei 1.390 Euro netto. Baust du nach Maß, ist ein gutes Anfrageformular mit Maßen und Fotos vom Grundstück deutlich sinnvoller.
Kann ich auf der Seite zeigen, dass ich Holz aus der Region verwende?
Ja, und es wirkt, wenn du konkret wirst. Sägewerk, Region, Holzart. Pauschale Nachhaltigkeitssätze glaubt niemand mehr, die Angabe eines Lieferanten schon.
Sag mir, was du diesen Sommer gebaut hast
Danach richte ich die Seite aus, vom Dachstuhl bis zum Carport. Meine Einschätzung samt Festpreis kommt binnen 24 Stunden.