Für Catering und Partyservice

Die Anfrage kommt, während du eine Hochzeit abladest

Samstag um vier stehst du mit dem Kühlwagen im Hof eines Gutshofs und schleppst Chafing Dishes. Zur selben Zeit sucht jemand ein Catering für achtzig Leute im Juni und schreibt drei Anbieter an. Wer bis Montag antwortet, ist der Dritte in der Reihe.

Anfrage mit allen Eckdaten · ab 890 € netto · Antwort in 24 Stunden

Kurz gesagt
  • Das Formular holt Datum, Personenzahl, Ort, Anlass und Budget pro Person, bevor du zurückrufst.
  • Menüs stehen als Pakete mit Preis pro Person, nicht als PDF von vorletztem Jahr.
  • Ein Terminhinweis zeigt, welche Samstage im Sommer schon vergeben sind.

Auf dem Eventportal bist du eine Kachel unter zwölf

Die Eventportale funktionieren anders als Lieferdienste. Sie vermitteln keine Bestellung, sie vermitteln die Anfrage. Der Kunde beschreibt seine Feier einmal, das Portal spielt sie an die gelisteten Anbieter, und du bekommst sie gleichzeitig mit den anderen. Event Inc, einer der größeren im deutschsprachigen Raum, listet Caterer und Locations nach Städten und hält in seinen Bedingungen fest, dass erfolgsbasierte Provisionen nicht auf das Angebot an den Kunden aufgeschlagen werden dürfen. Was ein Anbieter dort zahlt, steht auf keiner öffentlichen Preisseite, deshalb nenne ich das Modell und keine Zahl.

Für dich heißt das dasselbe wie überall dort, wo ein Portal dazwischensteht. Der Kunde erinnert sich an das Portal und nicht an dich, und beim nächsten Fest geht er wieder dorthin. Der Aufwand für das Angebot bleibt gleich hoch, die Chance ist geteilt.

Wer dich direkt anfragt, hat deine Fotos gesehen, dein Menü gelesen und deinen Preis pro Person akzeptiert. Dieses Gespräch beginnt an einer ganz anderen Stelle.

Fünf Angaben entscheiden, ob du überhaupt zusagen kannst

Datum, Personenzahl, Ort mit genauer Adresse, Art der Veranstaltung und Budget pro Person. Fehlt eine davon, telefonierst du hinterher. Dazu kommen die Fragen, die den Aufwand bestimmen. Gibt es vor Ort Strom und Wasser, gibt es eine Küche oder nur eine Wiese, wie weit ist es vom Parkplatz zur Tischreihe, wer stellt Geschirr, Gläser und Tische, brauchst du Personal für den Service, und wie lange soll ausgeschenkt werden.

Wenn all das im Formular steht, kannst du in fünf Minuten am Abend entscheiden, ob du zusagst, absagst oder nachfragst. Und du merkst sofort, wenn jemand achtzig Personen für nächsten Samstag will, während dein Team schon vergeben ist.

Ein Menü ohne Preis pro Person ist kein Angebot

Wer ein Fest plant, rechnet in Personen mal Preis. Deshalb gehören deine Menüs als Pakete auf die Seite, jedes mit einem Preis pro Person und mit dem, was enthalten ist. Fingerfood ab so viel, Buffet warm ab so viel, Grillstation, Frühstück für Firmen, Brötchen für die Kaffeepause. Dazu, ab wie vielen Personen du fährst, wie weit du fährst und was Anfahrt, Personal und Geschirrverleih kosten.

Ein Katalog als PDF erfüllt diesen Zweck nicht. Er wird am Handy schlecht gelesen, er ist nach einem halben Jahr veraltet, und Google findet darin nichts. Gesucht wird nämlich sehr konkret. Catering Hochzeit Preis pro Person, Fingerfood Firmenfeier, Partyservice für 30 Personen, Buffet Geburtstag zu Hause.

Sag klar, was du bist und was du nicht bist

Catering ist gewerberechtlich nicht dasselbe wie ein Lokal. Die Wirtschaftskammer beschreibt es als Bewirtung außer Haus, in der Regel für einen geschlossenen Personenkreis im Auftrag eines einzigen Auftraggebers, und als eigene Betriebsart Catering, Partyservice und Lieferküche, wenn es nicht als Nebenrecht eines Gastronomiebetriebs ausgeübt wird. Was in deinem Betrieb gilt, weißt du selbst am besten.

Für die Website heißt das vor allem eines. Schreib in zwei Sätzen, was du machst. Kein Lokal, keine Laufkundschaft, keine Tischreservierung, sondern Bewirtung bei dir zu Hause, in der Firma oder in einer Location. Das erspart dir die Anrufe von Leuten, die einen Tisch für zwei wollen, und es macht klar, warum du drei Wochen Vorlauf brauchst.

Ausschreibungen und Firmenanfragen: wie du auf die Liste kommst

Die größeren Aufträge kommen selten als Anruf, sondern als Ausschreibung oder als Sammelanfrage an mehrere Betriebe gleichzeitig. Eine Firma sucht Catering für die Weihnachtsfeier, eine Gemeinde für den Vereinstag, eine Hausverwaltung für die Hausversammlung, eine Schule für den Maturaball. Verglichen wird danach nebeneinander auf einem Blatt, und übrig bleibt, wer die wenigsten offenen Fragen hinterlässt.

Ein Teil davon ist entschieden, bevor du antwortest. Wer die Angebote einsammelt, sieht sich vorher die Websites an und streicht, wo nicht erkennbar ist, ob der Betrieb die Größe stemmt. Das ist der Punkt, an dem eine Seite ohne Personenzahlen und ohne vergleichbare Referenzen verliert, ganz unabhängig davon, wie gut gekocht wird.

Das wird in so einer Anfrage fast immer abgefragt:

Für die Website heißt das: Jeder Punkt, den eine Ausschreibung abfragt, gehört auf eine Seite, die man ohne Anruf findet. Bis zu welcher Personenzahl du gehst und ab welcher du mehr Vorlauf brauchst. Referenzen nach Anlass sortiert, damit eine Firma sofort eine Firmenfeier sieht und nicht eine Hochzeit. Wie du die Allergene angibst. Erreichbarkeit mit Zeitfenster, weil die Person, die Angebote einsammelt, in ihrer Arbeitszeit telefoniert. Und die Geschäftsdaten vollständig im Impressum, nicht nur eine Handynummer.

Den ersten Teil nimmt dir die Seite ab. Das Anfrageformular fragt Anlass, Datum, Ort, Personenzahl und Art der Bewirtung gleich mit, damit die Anfrage vollständig hereinkommt und du antworten kannst, statt dreimal nachzufragen. Die Pakete samt Preis pro Person stehen weiter oben auf dieser Seite, und was eine solche Seite kostet, rechnet dir der Ratgeber zu den Kosten durch.

Was das kostet

890 €Firmenwebsite
1.990 €Mit Buchungssystem
19 €Hosting im Monat
100 %Gehört dir, ohne Abo

Eine Firmenwebsite mit Menüpaketen, Referenzfotos, Anfrageformular und einer Seite je Anlass beginnt bei 890 Euro netto. Wenn du fixe Termine mit Anzahlung vergeben willst statt nur Anfragen zu sammeln, ist das die Variante mit eigenem Buchungssystem ab 1.990 Euro netto. Der Festpreis steht im Angebot, bevor ich anfange. Hosting kostet 19 Euro im Monat, mit Betreuung 49 Euro.

Häufige Fragen

Was gehört bei uns ins Impressum, und braucht es eine Datenschutzerklärung?

Beides machen wir mit, passend zu eurem Beruf. Neben Name, Anschrift und E-Mail gehören für euch hinein: die UID-Nummer, falls ihr eine habt, die Mitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer, die zuständige Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat) und ein Link zur Gewerbeordnung. Als e.U. oder GmbH kommen Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht dazu. Den Link zur EU-Streitbeilegungsplattform gibt es seit Juli 2025 nicht mehr, er kommt raus. Die verbindliche rechtliche Beurteilung bleibt bei euch, eurer Kammer oder einem Anwalt.

Soll ich meine Preise pro Person veröffentlichen?

Ja, zumindest als Startwert je Paket. Wer plant, braucht eine Zahl zum Rechnen und sucht sonst weiter. Ein Anbieter ohne Preis wirkt teuer, auch wenn er es nicht ist. Den genauen Preis machst du ohnehin erst nach der Anfrage.

Wie halte ich mir Samstage im Sommer frei, ohne ständig abzusagen?

Indem die Seite zeigt, welche Termine schon weg sind. Das kann eine einfache Liste vergebener Tage sein oder ein echter Kalender, der belegte Tage gar nicht erst zur Auswahl stellt. Beides spart dir Anfragen, die du absagen müsstest.

Brauche ich für Firmencatering eine eigene Seite?

Wenn du es machst, ja. Eine Firma sucht anders als ein Brautpaar. Dort zählen Rechnung auf das Unternehmen, Zuverlässigkeit zur Minute, Frühstück und Kaffeepause, Rahmenvereinbarung für mehrere Termine. Das gehört getrennt von der Hochzeitsseite.

Wie viele Fotos brauche ich?

Lieber zwanzig gute als zweihundert. Gebraucht werden Bilder vom aufgebauten Buffet, vom gedeckten Tisch, von deinem Team bei der Arbeit und von zwei, drei Speisen aus der Nähe. Wer sieht, wie es bei dir aussieht, fragt nicht mehr, ob du das kannst.

Schick mir deine Menüs und drei Fotos vom letzten Fest

Daraus baue ich dir die Struktur, mit der eine Anfrage vollständig bei dir ankommt. Innerhalb von 24 Stunden bekommst du eine Einschätzung und einen Festpreis.