Für Bodenleger und Parkettleger

Die Schleifmaschine läuft, das Telefon läutet umsonst

Du kniest seit sieben Uhr früh im Wohnzimmer, die Bandschleifmaschine läuft und der Sauger dazu. Anrufe hörst du nicht, zurückrufen kannst du frühestens um fünf. Bis dahin hat der Anrufer zwei andere gefragt. Eine Seite, die seine Fragen schon beantwortet, hält ihn bei dir.

Quadratmeterpreis erklärt · ab 890 € netto · Antwort in 24 Stunden

Kurz gesagt
  • Die Seite sagt, was im Quadratmeterpreis drin ist und was aufgezahlt wird.
  • Altbelag entfernen, spachteln und entsorgen bekommt eine eigene Zeile.
  • Belegreife und Trocknung erklärst du einmal auf der Seite statt zwanzigmal am Telefon.

Im Portal zahlst du pro Anfrage, nicht pro verlegtem Quadratmeter

MyHammer rechnet mit Handwerksbetrieben über Kontaktgebühren ab. Die Höhe richtet sich nach Umfang, Wert, Kategorie und Ort des Auftrags. Branchenauswertungen für 2026 nennen dafür eine Spanne von etwa 8 Euro bei Kleinstreparaturen bis über 70 Euro bei Kernsanierungen, dazu Monatspakete von rund 59,90 Euro bis etwa 149 Euro netto. Ob am Ende ein Boden verlegt wird, ändert an der Gebühr nichts.

Der Plattformchecker der Wirtschaftskammer ordnet die Anbieter nach ihrem Modell. Daibau läuft dort als Abomodell, MyHammer als Provisionsmodell, andere kombinieren beides. Für dich heißt das: du zahlst entweder monatlich fix oder pro Kontakt, und in beiden Fällen bekommt dieselbe Wohnung mehrere Angebote.

Eine eigene Seite bringt dir am ersten Tag weniger Anfragen als ein Portal. Dafür kostet dich jede einzelne davon nichts extra, und niemand verkauft dieselbe Wohnung parallel an vier Mitbewerber.

Der Quadratmeterpreis allein sagt gar nichts

Jeder, der einen Boden sucht, vergleicht zuerst Quadratmeterpreise. Und jeder vergleicht damit falsch, weil in keinem der Preise dasselbe drin ist. Deshalb gehört auf deine Seite eine ehrliche Liste dessen, was zusätzlich verrechnet wird: Altbelag aufnehmen, Kleberreste abschleifen, Untergrund spachteln, Sockelleisten, Türblätter kürzen, Übergangsschienen, Entsorgung.

Verlegemuster ist die zweite Position, die Leute unterschätzen. Fischgrät, Würfel oder eine Diagonale kosten mehr Zeit und mehr Verschnitt als eine gerade Verlegung. Wenn das auf der Seite steht, diskutierst du es nicht mehr beim Aufmaß.

Schreib dazu, ab welcher Fläche du überhaupt anfährst und was eine Kleinstbaustelle kostet. Das filtert die Anfragen, bei denen du ohnehin absagen würdest.

Belegreife ist ein Messwert, kein Wunschtermin

Der häufigste Streit in deinem Gewerk beginnt damit, dass der Estrich noch nicht so weit ist. Die Belegreife wird mit der CM-Messung bestimmt. Übliche Grenzwerte sind unter 2 CM-Prozent bei unbeheiztem Zementestrich und unter 1,8 CM-Prozent bei beheiztem, bei Calciumsulfatestrich unter 0,5 beziehungsweise unter 0,3 CM-Prozent.

Als Faustregel gilt bei rund 18 Grad und etwa 65 Prozent Luftfeuchte eine Woche Trocknung je Zentimeter Estrichdicke. Bei Kälte oder feuchter Luft dauert es länger. Wenn dieser Absatz auf deiner Seite steht, versteht der Bauherr, warum du misst, bevor du verlegst, und warum du einen Termin nicht einfach vorziehst.

Das schützt dich auch, wenn es später Probleme gibt. Wer vorher gelesen hat, wie du arbeitest, akzeptiert die Messung als deinen Standard und nicht als Ausrede.

Womit die Leute wirklich suchen

Niemand tippt Bodenverlegearbeiten ein. Getippt wird Parkett schleifen Kosten, Vinyl verlegen lassen, Laminat auf Fliesen, alter Teppich raus Parkett rein oder Dielen knarren. Für jede dieser Formulierungen kann eine kurze Seite stehen, die in vier Sätzen erklärt, ob das geht, was es grob kostet und wie lange die Wohnung nicht benutzbar ist.

Die Frage nach der Benutzbarkeit ist bei dir wichtiger als bei anderen Gewerken. Kann ich in der Wohnung schlafen, wann darf ich Möbel zurückstellen, wie lange riecht es. Beantworte das offen, dann rufen Leute an, die wissen, worauf sie sich einlassen.

Was das kostet

890 €Firmenwebsite
19 €Hosting im Monat
49 €Hosting mit Betreuung
100 %Gehört dir, ohne Abo

Eine Firmenwebsite mit einer Seite je Bodenart, Arbeitsbeispielen und Anfrageformular beginnt bei 890 Euro netto. Der Festpreis steht im Angebot, bevor ich anfange. Danach läuft das Hosting mit 19 Euro im Monat, mit Betreuung 49 Euro.

Häufige Fragen

Was gehört bei uns ins Impressum, und braucht es eine Datenschutzerklärung?

Beides machen wir mit, passend zu eurem Beruf. Neben Name, Anschrift und E-Mail gehören für euch hinein: die UID-Nummer, falls ihr eine habt, die Mitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer, die zuständige Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat) und ein Link zur Gewerbeordnung. Als e.U. oder GmbH kommen Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht dazu. Den Link zur EU-Streitbeilegungsplattform gibt es seit Juli 2025 nicht mehr, er kommt raus. Die verbindliche rechtliche Beurteilung bleibt bei euch, eurer Kammer oder einem Anwalt.

Soll ich Quadratmeterpreise auf die Seite schreiben?

Eine Spanne ja, einen Fixpreis nein. Schreib von wie viel bis wie viel du dich üblicherweise bewegst und was nicht enthalten ist. Wer dann anruft, ist nicht überrascht, und du sparst dir die Angebote, die ohnehin nie angenommen werden.

Wie zeige ich verlegte Böden, ohne dass alles gleich aussieht?

Mit Raum, Material und Fläche dabei. Ein Bild allein sagt wenig, ein Bild mit der Zeile Eichenparkett geölt, 62 Quadratmeter, Wohnung im Altbau sagt viel. Vorher und nachher wirkt bei Schleifarbeiten besser als jedes Neubaufoto.

Lohnt sich ein Onlineshop für Restposten und Muster?

Selten. Muster verschickst du besser als kostenlose Beigabe zur Anfrage, das bringt Gespräche. Wenn du wirklich Ware verkaufen willst, beginnt der Shop bei 1.390 Euro netto, aber dafür brauchst du Lager und Versand.

Kann ich Aufmaßtermine online vergeben lassen?

Ja. Ein eigener Terminkalender für Aufmaß und Beratung ist die Variante mit Buchungssystem ab 1.990 Euro netto. Der läuft auf deiner Seite, ohne Provision und ohne Plattform dazwischen.

Sag mir, welchen Boden du am liebsten verlegst

Danach richte ich die Seite aus. In 24 Stunden hast du meine Einschätzung und einen Festpreis im Postfach.