Für Photovoltaik und Speicher

Deine Anfrage war schon bei vier anderen, bevor du sie liest

In keiner Branche wird so offen mit Anfragen gehandelt wie bei Photovoltaik. Du kaufst eine Adresse, rufst an, und der Mensch am anderen Ende hat heute schon mit drei Mitbewerbern telefoniert. Eine eigene Seite dreht die Reihenfolge um. Dort entscheidet sich jemand für dich, bevor irgendwer anruft.

Eigenverbrauch und Speicher erklärt · ab 890 € netto · Antwort in 24 Stunden

Kurz gesagt
  • Eigenverbrauch gegen Einspeisung ist die Frage, die jeder stellt und kaum jemand beantwortet.
  • Beim Speicher rechnest du ehrlich vor, statt pauschal ja zu sagen.
  • Förderungen sind ein Thema auf der Seite, Beträge und Fristen bewusst nicht.

Der Leadhandel ist in deiner Branche ein eigener Markt

Bei Photovoltaik werden Anfragen wie Ware gehandelt. Anbietervergleiche nennen für Photovoltaikleads eine Spanne von etwa 25 bis 200 Euro, je nach Qualität und Exklusivität. Häufig verkauft werden Leads um 50 bis 70 Euro, die an drei bis fünf Fachbetriebe gleichzeitig weitergegeben werden. Ein fix vereinbarter Vorortetermin kostet je nach Region und Anbieter oft 200 bis 400 Euro.

Bei einem geteilten Lead kaufst du also nicht ein Gespräch, sondern einen Platz in einer Warteschlange. Wenn von fünf Betrieben einer den Auftrag bekommt, trägt dieser eine Auftrag rechnerisch die Leadkosten aller fünf Anfragen mit, und deine Abschlussquote entscheidet, ob sich das überhaupt ausgeht.

Eine eigene Seite liefert weniger Kontakte, aber sie liefert Kontakte, die sich für dich entschieden haben und nicht für den, der zuerst angerufen hat.

Eigenverbrauch gegen Einspeisung ist die eigentliche Frage

Fast jeder Interessent glaubt, es gehe um die Anlagengröße. In Wahrheit geht es darum, wie viel vom eigenen Strom im Haus bleibt. Wer tagsüber arbeitet und abends kocht, hat ein völlig anderes Ergebnis als eine Familie mit Homeoffice, Wärmepumpe und Auto in der Garage.

Deine Seite soll das nüchtern erklären: welche Verbraucher den Eigenverbrauch heben, warum Warmwasser, Wärmepumpe und Ladestation die größten Hebel sind, und was mit dem Rest passiert, der ins Netz geht. Einspeisevergütungen schwanken und hängen vom Vertrag ab, das schreibst du genauso hin.

Wer diesen Text gelesen hat, kommt mit einer besseren Frage ins Gespräch als jemand, der nur wissen will, was zehn Kilowatt peak kosten. Und er vergleicht dich danach nicht mehr allein über den Preis pro Kilowatt.

Beim Speicher gehört ehrlich gerechnet, nicht verkauft

Die Frage, ob sich ein Speicher auszahlt, ist die meistgestellte in deiner Branche und die am schlechtesten beantwortete. Sie hängt am Verbrauchsprofil, an der Anlagengröße, am Strompreis und an der Lebensdauer der Batterie. Eine pauschale Antwort gibt es nicht, und genau das darf auf der Seite stehen.

Stell stattdessen die Kriterien hin, nach denen du im Einzelfall entscheidest, und zeig zwei anonymisierte Beispiele: einmal mit Speicher sinnvoll, einmal ohne. Wer liest, dass du in einem Fall abrätst, glaubt dir den anderen Fall.

Notstromfähigkeit ist dabei ein eigenes Thema. Viele glauben, jeder Speicher liefert bei Stromausfall weiter. Ein Absatz, der den Unterschied erklärt, erspart dir später einen unzufriedenen Kunden.

Ablauf, Förderungen und der Weg zur Inbetriebnahme

Zeig den ganzen Weg als Zeitstrahl: Anfrage, Dachcheck, Angebot, Netzzutrittsanfrage beim Netzbetreiber, Montage, Zählertausch, Inbetriebnahme, Abrechnung. Die Leute unterschätzen, wie viel davon Papier ist, und schätzen es, wenn du sagst, welche Schritte du übernimmst.

Förderungen sind ein echtes Thema, und man wird danach gefragt. Auf die Seite gehört deshalb, dass du beim Antrag unterstützt und welche Unterlagen du dafür brauchst. Konkrete Beträge und Fristen schreibe ich bewusst nicht hinein, weil sich die Programme laufend ändern und eine veraltete Zahl schlechter ist als keine.

Das Anfrageformular macht dir den Dachcheck leichter: Ausrichtung, Neigung, Deckung, Alter des Dachs, Jahresverbrauch in Kilowattstunden, Netzbetreiber, ob eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto dazukommt, und ein Foto vom Dach und vom Zählerkasten.

Was das kostet

890 €Firmenwebsite
1.990 €Mit Buchungssystem
49 €Hosting mit Betreuung

Eine Firmenwebsite mit Leistungsseiten, Rechenbeispielen und Anfrageformular beginnt bei 890 Euro netto, Festpreis vor dem Start. Wenn du feste Beratungstermine oder Wartungstermine online vergeben willst, ist das die Variante mit eigenem Buchungssystem ab 1.990 Euro netto. Laufende Betreuung, damit Texte und Beispiele aktuell bleiben, kostet 49 Euro im Monat.

Häufige Fragen

Was gehört bei uns ins Impressum, und braucht es eine Datenschutzerklärung?

Beides machen wir mit, passend zu eurem Beruf. Neben Name, Anschrift und E-Mail gehören für euch hinein: die UID-Nummer, falls ihr eine habt, die Mitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer, die zuständige Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat) und ein Link zur Gewerbeordnung. Als e.U. oder GmbH kommen Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht dazu. Den Link zur EU-Streitbeilegungsplattform gibt es seit Juli 2025 nicht mehr, er kommt raus. Die verbindliche rechtliche Beurteilung bleibt bei euch, eurer Kammer oder einem Anwalt.

Soll ich auf der Seite Preise pro Kilowatt peak angeben?

Eine Spanne mit klaren Annahmen ja, ein Fixpreis nein. Schreib dazu, was enthalten ist: Montage, Wechselrichter, Gerüst, Netzanmeldung, Zählertausch. Sonst vergleicht dich jemand mit einem Angebot, in dem die Hälfte fehlt.

Wie halte ich es mit Förderungen, ohne falsch zu liegen?

Du schreibst, dass Förderungen ein Thema sind, dass du beim Antrag unterstützt und welche Unterlagen dafür nötig sind. Beträge und Fristen bleiben draußen, weil sie sich laufend ändern. So bleibt die Seite jahrelang richtig.

Bringt Wartung als eigene Seite etwas?

Ja, und sie wird unterschätzt. Reinigung, Wechselrichterstörung, Ertragskontrolle, Anlagen von Betrieben, die es nicht mehr gibt. Das sind planbare Aufträge in der Nebensaison und oft der Einstieg in eine spätere Erweiterung.

Soll ich das Leadportal sofort kündigen?

Nein, lass es parallel laufen und rechne beides nebeneinander. Erst wenn du siehst, was dich ein Auftrag über gekaufte Anfragen wirklich kostet und was über die eigene Seite kommt, triffst du die Entscheidung mit Zahlen statt mit Bauchgefühl.

Sag mir, wie viele Anlagen du im Jahr machst

Danach richte ich die Seite aus, vom Dachcheck bis zur Wartung. Einschätzung und Festpreis hast du binnen 24 Stunden.