Das Probetraining wird um zehn am Abend gebucht, nicht am Vormittag
Du stehst neben jemandem an der Langhantel und sicherst die letzte Wiederholung. Weglaufen ist keine Option, das Telefon läutet trotzdem. Die Entscheidung, etwas zu ändern, fällt bei deinen künftigen Mitgliedern ohnehin spätabends auf der Couch, und dann muss sich ein Termin ohne dich vereinbaren lassen.
- Probetraining und Erstgespräch sind rund um die Uhr buchbar, mit fixer Uhrzeit.
- Kursplan mit freien Plätzen, den du selbst pflegst.
- Preise und Laufzeiten stehen offen da, das filtert die falschen Anfragen weg.
Studiosoftware und Sportpässe kosten unterschiedlich
Bei der Software zahlst du nach Buchungsvolumen. Eversports Manager startet bei 49 Euro im Monat für bis zu 49 Buchungen, der nächste Tarif liegt bei 79 Euro bis 199 Buchungen, danach 119, 169 und 229 Euro für alles ab 1.500 Buchungen im Monat. Dazu kommen 99 Euro einmalig für die Einrichtung und die Gebühren deines Zahlungsanbieters. Wächst dein Studio, wächst diese Rechnung mit.
Bei den Sportpässen wie Urban Sports Club ist das Modell ein anderes. Das Mitglied zahlt seinen Beitrag an den Pass, du bekommst je Check-in einen Betrag, den ihr im Vertrag vereinbart, ausgezahlt im Folgemonat. Das füllt leere Vormittagsstunden, nur gehört dir dieses Mitglied nicht. Es kündigt bei einem Anbieter, den du nie gesehen hast, und ist dann weg.
Deine eigene Seite mit eigener Buchung steht daneben, nicht dagegen. Sie ist der Ort, an dem aus einem Probetraining ein Mitglied wird, das bei dir zahlt.
Laufzeit und Preis gehören auf die Seite, nicht ins Gespräch
Die Branche hat sich den Ruf eingehandelt, Preise erst beim Beratungsgespräch herauszurücken. Genau das lesen deine Besucher aus einer Seite ohne Zahlen heraus, und viele klicken deshalb weiter. Schreib hin, was ein Monat kostet, welche Laufzeiten es gibt, was die Anmeldegebühr ausmacht und wie gekündigt wird.
Das verliert dir nicht die Verhandlung, es verliert dir die Anfragen, aus denen ohnehin nichts geworden wäre. Wer nach zwölf Monaten Bindung sucht und zwölf Monate liest, kommt. Wer monatlich kündbar will und es nirgends findet, ruft auch nicht an.
Zweitens der Kursplan. Nicht als Bild vom letzten Aushang, sondern als Plan mit Uhrzeiten, Trainerin und freien Plätzen, den du selbst änderst, wenn jemand krank wird.
Personal Training braucht eine eigene Seite
Personal Training und Studiomitgliedschaft sind zwei Geschäfte mit zwei Kundschaften. Wer einen Personal Trainer sucht, gibt genau das ein, dazu den Ort und meistens ein Ziel: abnehmen, Rücken, Wiedereinstieg nach einer Verletzung, Vorbereitung auf einen Lauf.
Diese Seite braucht andere Inhalte als die Studioseite. Was eine Einheit kostet, ob es Zehnerblöcke gibt, wo trainiert wird, wie das Erstgespräch abläuft und wer du bist. Deine Ausbildung gehört dort hin, dein Zugang auch. Formuliere den Nutzen ohne Versprechen zu Kilos oder Zentimetern, das hält länger und macht dich glaubwürdiger.
Buchbar ist das genauso wie ein Kurs, nur mit längerer Dauer und einem Formular, das die wichtigsten Fragen vorab klärt.
Was es kostet
Website mit eigenem Buchungssystem für Probetraining und Kurse ab 1.990 Euro netto. Wenn du nur eine starke Seite mit Preisen, Kursplan und Anfrageformular willst, beginnt das bei 890 Euro netto. Hosting 19 Euro im Monat, mit Betreuung 49 Euro.
Fotos aus deinem Studio, auch wenn es klein ist
Wer ein Studio sucht, will sehen, wie es dort aussieht. Umkleiden, Geräte, Duschen, wie voll es zur Stoßzeit ist. Hochglanzbilder mit Models schrecken eher ab, weil sie den Verdacht nähren, dass die Wirklichkeit anders aussieht.
Zeig lieber deine Fläche, deine Trainer mit Namen und ein paar Mitglieder, die zugestimmt haben. Wenn brauchbare Fotos fehlen, kommt ein halber Drehtag dazu, und du verwendest die Bilder danach auch für Social Media weiter.
Häufige Fragen
Was gehört bei uns ins Impressum, und braucht es eine Datenschutzerklärung?
Beides machen wir mit, passend zu eurem Beruf. Neben Name, Anschrift und E-Mail gehören für euch hinein: die UID-Nummer, falls ihr eine habt, die Mitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer, die zuständige Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat) und ein Link zur Gewerbeordnung. Als e.U. oder GmbH kommen Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht dazu. Den Link zur EU-Streitbeilegungsplattform gibt es seit Juli 2025 nicht mehr, er kommt raus. Die verbindliche rechtliche Beurteilung bleibt bei euch, eurer Kammer oder einem Anwalt.
Können wir Sportpässe behalten und trotzdem selbst buchen lassen?
Ja. Die Check-ins über den Pass laufen weiter, dein eigener Kalender kommt daneben. Die meisten Studios holen darüber Mitglieder, die direkt bei ihnen zahlen.
Wie funktionieren Kurse mit begrenzten Plätzen?
Jeder Kurs bekommt eine Obergrenze. Ist sie erreicht, rückt der nächste Termin nach, auf Wunsch mit Warteliste, aus der automatisch nachbesetzt wird.
Können wir Zehnerblöcke und Gutscheine verkaufen?
Ja. Ein Block wird bezahlt und danach beim Buchen abgezogen, das System zählt die restlichen Einheiten mit. Gutscheine funktionieren über einen Code.
Wir haben 24-Stunden-Zutritt. Lässt sich das abbilden?
Die Zutrittstechnik bleibt, wie sie ist. Auf der Seite zeigst du die Zeiten mit Betreuung und die ohne, damit niemand um sechs in der Früh vor verschlossener Tür steht.
Erzähl mir, wie dein Studio läuft
Fläche, Kursangebot, Preise und ob du Personal Training anbietest. Mit diesen Angaben kommt innerhalb von 24 Stunden ein Festpreis zurück, unverbindlich.