Für Camper und Wohnmobile

Zwei Sommer im Portal sind eine Website

Ein Camper ist im Juli und August gebucht und steht im November. Die Provision fällt aber genau in den Wochen an, in denen du ohnehin voll bist. Wer im Sommer zehn Prozent abgibt, finanziert in zwei Saisonen eine eigene Buchungsstrecke, die ihm danach gehört.

Eigener Kalender je Camper · ab 1.990 € netto · Antwort in 24 Stunden

Kurz gesagt
  • Der Portalanteil fällt dort an, wo du ohnehin ausgebucht bist.
  • Grundriss, Betten, Führerscheinklasse und Kilometerpaket stehen auf der Fahrzeugseite.
  • Anfrage, Buchung, Übergabe und Rechnung hängen in einer Kette zusammen.

Was die Camperportale wirklich einbehalten

PaulCamper schreibt im eigenen Hilfebereich, dass vom Vermieter eine Vermittlungsprovision von 10 Prozent des Buchungspreises einbehalten wird. Dazu kommen 10 Prozent Servicegebühr, die der Mieter zahlt und die auf den Gesamtpreis aufgeschlagen wird. Sie schmälert deine Auszahlung nicht, macht deinen Camper für den Mieter aber teurer. Nutzt du die Zusatzversicherung des Portals, werden die Versicherungskosten zusätzlich vom Mietertrag abgezogen.

Yescapa nennt in seinem Hilfebereich keinen festen Satz. Die Höhe hängt laut Yescapa davon ab, ob du privat oder gewerblich vermietest und in welchem Land das Fahrzeug zugelassen ist. Ein Portalvergleich des Fachmagazins promobil beziffert Yescapa mit 8 Prozent des Mietpreises und führt daneben Alpaca Camping mit 10 Prozent sowie Rental Holidays mit 15 Prozent des Gesamtpreises an. Goboony ist dort für private Vermieter als kostenlos geführt, dafür laufen Versicherungsprämien pro Tag mit.

Rechne das einmal auf deine Hauptsaison. Acht bis fünfzehn Prozent auf die Wochen, in denen die Fahrzeuge ohnehin weg sind, sind in zwei Sommern das Budget für eine eigene Buchungsstrecke.

Aufner Sportwagen vermietet Wohnmobile über sein eigenes System

Aufner Sportwagen südlich von Wien vermietet neben Sportwagen auch Wohnmobile. Seit dem Umbau läuft dort die Website zusammen mit einem eigenen Buchungssystem. Jedes Fahrzeug hat einen eigenen Kalender, aus der Anfrage wird eine Buchung, daraus die Übergabe und daraus die Rechnung. Auf eigene Kunden fällt keine Plattformgebühr und keine Provision an.

Das ist die Referenz, auf die ich mich hier stütze, und sie ist echt. Wer ein Wohnmobil über ein Portal und über die eigene Seite parallel vermietet, sieht nach einer Saison ziemlich genau, welcher Kanal was übrig lässt.

Ein Camper verkauft sich über den Grundriss, nicht über das Foto von außen

Wer zum ersten Mal mietet, hat lauter praktische Fragen. Wie viele Personen schlafen wirklich darin, gibt es ein Hubbett, wie lang ist das Fahrzeug, passt das noch auf den Stellplatz daheim und reicht der Führerschein B bis 3,5 Tonnen. Auf jede Fahrzeugseite gehören Grundriss, Gesamtlänge, Betten, Frisch und Abwassertank, Aufbauart und der Hinweis zur Führerscheinklasse.

Dazu das, wonach im zweiten Schritt gefragt wird. Kilometerpaket und Preis für jeden weiteren Kilometer, Haustiere ja oder nein, Zusatzfahrer, Fahrradträger, Markise, Vorzelt, Campingtisch und Stühle. Wer eine ehrliche Liste mit Preisen hinschreibt, bekommt weniger Anfragen und mehr Buchungen.

Der Mietzeitraum ist bei Campern eigene Mechanik. Samstag bis Samstag in der Hauptsaison, kürzere Zeiträume in der Nebensaison, ein Mindestmietzeitraum und ein Puffertag zum Reinigen und Entsorgen. Das muss der Kalender können, sonst buchst du dich selbst in die Enge.

Die Einschulung bei der Übergabe ist Teil des Produkts

Bei einem Mietwagen steigt man ein und fährt. Bei einem Wohnmobil dauert die Übergabe eine Stunde, weil Gas, Wasser, Toilette, Aufbaubatterie und Markise erklärt werden wollen. Diese Stunde kannst du halbieren, wenn das Wichtigste schon vorher auf der Seite steht, mit kurzen Videos oder einer Checkliste zum Ausdrucken.

Schreib auch hin, wie das Fahrzeug zurückkommen soll. Toilettenkassette entleert, Abwassertank leer, ausgekehrt, vollgetankt. Wer das bei der Buchung liest und nicht erst bei der Rückgabe hört, bringt den Camper meistens auch so zurück.

Was das kostet

1.990 €Mit Buchungssystem
19 €Hosting im Monat
149 €Rundum betreut
100 %Gehört dir, ohne Abo

Website plus eigenes Buchungssystem beginnt bei 1.990 Euro netto, mit Fahrzeugseiten, Kalender je Fahrzeug, Anfrage und Buchung, Übergabeprotokoll und Rechnung. Der Festpreis steht vor dem Start im Angebot. Hosting kostet 19 Euro im Monat, mit Betreuung 49 Euro, rundum 149 Euro.

Häufige Fragen

Was gehört bei uns ins Impressum, und braucht es eine Datenschutzerklärung?

Beides machen wir mit, passend zu eurem Beruf. Neben Name, Anschrift und E-Mail gehören für euch hinein: die UID-Nummer, falls ihr eine habt, die Mitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer, die zuständige Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat) und ein Link zur Gewerbeordnung. Als e.U. oder GmbH kommen Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht dazu. Den Link zur EU-Streitbeilegungsplattform gibt es seit Juli 2025 nicht mehr, er kommt raus. Die verbindliche rechtliche Beurteilung bleibt bei euch, eurer Kammer oder einem Anwalt.

Soll ich die Portale sofort abdrehen?

Nein. Lass sie in der ersten Saison mitlaufen und sperre nur die Wochen, die du direkt vergibst. Nach einem Sommer siehst du im Kalender, wie viele Buchungen ohne Portal gekommen sind, und entscheidest dann mit Zahlen statt mit Bauchgefühl.

Kann ich Bewertungen vom Portal auf meine Seite holen?

Die Bewertungen gehören dem Portal, kopieren würde ich sie nicht. Sinnvoller ist, ab der ersten eigenen Buchung nach der Rückgabe um eine kurze Rückmeldung zu bitten und die mit Vornamen und Reiseziel zu zeigen. Nach einer Saison hast du genug davon.

Wie gehe ich mit Saisonpreisen um?

Der Kalender kann Zeiträume mit eigenen Tagespreisen, Mindestmietdauer und fixen Wechseltagen führen. Hauptsaison Samstag bis Samstag, Nebensaison ab drei Nächten, das ist im System eine Einstellung und keine eigene Programmierung.

Was passiert bei einem Schaden während der Miete?

Das System hält Zustand, Kilometerstand und Fotos bei Ausgabe und Rücknahme fest. Welche Versicherung greift und wie hoch der Selbstbehalt ist, gehört auf die Fahrzeugseite. Die Bedingungen legst du mit deinem Versicherer fest, ich baue nur die Stelle, an der sie lesbar stehen.

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