Für Rechtsanwaltskanzleien

Die Suche passiert um halb elf am Abend

Kaum jemand sucht einen Anwalt in aller Ruhe. Gesucht wird nach dem Brief, nach der Kündigung, nach dem Unfall. Meist abends, meist am Handy, meist bei drei Kanzleien gleichzeitig. Wer dann nicht erklärt, wie ein Erstgespräch abläuft und was es kostet, wird übersprungen.

Sachlicher Auftritt · ab 890 € netto · Antwort in 24 Stunden

Kurz gesagt
  • Je Rechtsgebiet eine eigene Seite, in der Sprache der Mandanten und nicht des Gesetzes.
  • Erstgespräch mit Ablauf, Dauer und Kosten, damit die erste Frage nicht die Preisfrage ist.
  • Mandantenbereich und Formulare auf deinem Hosting, mit Auftragsverarbeitungsvertrag.

Der Moment, in dem die Kanzlei nicht erreichbar ist

Du bist bei einer Verhandlung, das Telefon liegt lautlos in der Lade. In dieser Zeit liest jemand am Handy drei Kanzleiseiten. Die erste zeigt eine Liste von Rechtsgebieten. Die zweite zeigt ein Foto der Bibliothek. Die dritte erklärt in vier Sätzen, wie ein Erstgespräch abläuft, wie lange es dauert und was es kostet. Diese dritte bekommt die Anfrage.

Wer rechtliche Hilfe braucht, sucht zuerst Sicherheit über den Ablauf und erst dann Fachwissen.

Das ist kein Werbetrick, sondern eine Frage der Orientierung. Ein Mandant kann nicht beurteilen, wer der bessere Jurist ist. Er kann nur beurteilen, wer ihm erklärt hat, was als Nächstes passiert.

Das Kammerverzeichnis, die Anwaltssuchen und wer dort die Anfrage bekommt

Der Österreichische Rechtsanwaltskammertag führt das öffentliche Verzeichnis aller eingetragenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, und die Kammern betreiben dazu ihre eigenen Anwaltssuchen. Das ist der Grundeintrag, den es ohnehin gibt. Er zeigt Name, Adresse und Sprachen, nicht deine Arbeitsweise.

Daneben stehen private Anwaltsportale und Verzeichnisse, die sich über Profilpakete oder über die Weitergabe von Anfragen finanzieren. Die Konditionen stehen dort selten öffentlich, deshalb nenne ich keine Beträge, die ich nicht belegen kann. Das Muster kennst du aber: Die Anfrage kommt über das Formular des Portals, wird oft mehrfach vergeben, und der Suchende merkt sich das Portal.

Dazu kommt die erste anwaltliche Auskunft, die die Rechtsanwaltskammern kostenlos anbieten. Für viele Menschen ist das der erste Kontakt mit dem Beruf überhaupt. Wer danach eine Kanzlei sucht, sucht mit einem Begriff aus diesem Gespräch. Genau dieser Begriff gehört auf deine Seite.

Was auf der Seite steht und was bewusst nicht

Für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte gelten berufsrechtliche Werberegeln. Auf einer Seite von mir steht deshalb kein Erfolgsversprechen, keine Erfolgsquote, kein Vergleich mit anderen Kanzleien und keine Aussage, die als Rechtsberatung gelesen werden kann. Was veröffentlicht wird, gibst du frei, weil du berufsrechtlich dafür geradestehst.

Statt Versprechen steht auf der Seite Verfahren. Wie du ein Mandat annimmst, welche Unterlagen du beim ersten Termin brauchst, wie du über Kosten informierst, wie lange ein Verfahren dieser Art üblicherweise dauert und wann du eher abrätst. Das liest sich trocken und überzeugt genau deshalb.

Verschwiegenheit hört nicht beim Kontaktformular auf

Ein Kontaktformular auf einer Kanzleiseite transportiert von der ersten Zeile an Dinge, die niemanden etwas angehen. Deshalb läuft es bei mir nicht über einen externen Formulardienst, sondern über dein eigenes Hosting, verschlüsselt, mit Speicherfristen, die du festlegst. Das Hosting richte ich bei mittwald in Deutschland ein, in einem nach ISO/IEC 27001 zertifizierten Rechenzentrum.

Dasselbe gilt für einen Mandantenbereich, in dem Schriftsätze und Unterlagen bereitliegen. Die Daten bleiben auf deinem Server in Österreich oder in der EU, jeder Mandant sieht nur die eigene Akte, und zwischen dir und mir gehört ein Auftragsverarbeitungsvertrag dazu, der festhält, was ich als Dienstleister überhaupt darf.

Analyse und Trackingdienste sind auf Kanzleiseiten heikler als anderswo, weil schon der Seitenaufruf etwas über die Lebenslage verrät. Ich baue die Seite so, dass sie ohne solche Dienste funktioniert, und du entscheidest, was dazukommt.

Was das kostet

890 €Firmenwebsite
1.990 €Mit Mandantenbereich
19 €Hosting im Monat
49 €Hosting mit Betreuung

Eine Firmenwebsite mit Kanzleiprofil, Rechtsgebieten, Team, Erstgespräch und sicherem Formular beginnt bei 890 Euro netto. Kommt ein geschützter Mandantenbereich mit Login und Aktenübersicht dazu, liegt das bei der Variante mit eigenem System ab 1.990 Euro netto. Der Festpreis steht vor dem Start im Angebot.

Häufige Fragen

Was gehört bei uns ins Impressum, und braucht es eine Datenschutzerklärung?

Beides machen wir mit, passend zu eurem Beruf. Neben Name, Anschrift und E-Mail gehören für euch hinein: die zuständige Rechtsanwaltskammer, die Berufsbezeichnung samt dem Staat, in dem sie verliehen wurde, und ein Hinweis auf die Rechtsanwaltsordnung. Statt Wirtschaftskammer und Gewerbeordnung also Kammer und Berufsrecht, bei einer Rechtsanwalts-GmbH dazu UID und Firmenbuch. Den Link zur EU-Streitbeilegungsplattform gibt es seit Juli 2025 nicht mehr, er kommt raus. Die verbindliche rechtliche Beurteilung bleibt bei euch, eurer Kammer oder einem Anwalt.

Soll die Kanzlei die Kosten des Erstgesprächs auf die Seite schreiben?

Das entscheidest du. Wer einen Betrag oder eine Bandbreite nennt, bekommt weniger Anrufe, aber deutlich passendere. Wer nichts nennt, sollte zumindest erklären, wie sich das Honorar zusammensetzt und wann darüber gesprochen wird.

Sind Fachbeiträge auf der Kanzleiseite sinnvoll?

Ja, wenn sie eine Frage beantworten, die Mandanten wirklich stellen, und wenn sie klar als allgemeine Information gekennzeichnet sind, nicht als Beratung im Einzelfall. Drei gute Beiträge im Jahr wirken mehr als ein Blog, der nach zwei Monaten stillsteht.

Darf ich Entscheidungen oder Fälle als Referenz zeigen?

Das ist eine Frage der Verschwiegenheit und des Berufsrechts, und die beurteilst du, nicht ich. Technisch ist alles möglich, von der anonymisierten Fallbeschreibung bis zum reinen Themenüberblick. Ich baue, was du freigibst.

Was ist mit Mandanten, die kein Deutsch sprechen?

Wenn du eine Sprache anbietest, gehört sie auf die Seite, nicht nur ins Kammerverzeichnis. Eine zweite Sprachversion der wichtigsten Seiten ist im Festpreis kalkulierbar. Halbe Übersetzungen, bei denen die Formulare deutsch bleiben, baue ich nicht.

Sag mir, welche Rechtsgebiete dein Geschäft tragen

Danach richtet sich, wie viele eigene Seiten es braucht und ob ein Mandantenbereich sinnvoll ist. Innerhalb von 24 Stunden bekommst du eine Einschätzung und einen Festpreis.