Die Anfrage kommt, während du auf der Baustelle stehst
Handwerksbetriebe verlieren Aufträge selten an das bessere Angebot. Sie verlieren sie daran, dass niemand abgehoben hat, dass die Nummer im Netz nicht stimmt oder dass die Seite am Handy nicht geladen hat. Es entscheidet sich in den ersten zwei Minuten, nicht im Preisvergleich.
- Eigene Seiten für die Leistungen und Orte, nach denen die Leute wirklich suchen. Dazu ein Anfrageformular mit Ort, Dringlichkeit und Fotoupload.
- Firmenwebsite ab 890 Euro netto, mit Anfragestrecke und eigenem Terminkalender ab 1.990 Euro. Festpreis vor Start.
- Der Terminkalender gehört dir, es gibt keine Plattform dazwischen und keine Provision. Anfragen landen direkt bei dir, samt Bildern vom Schaden.
Wonach die Leute im Ernstfall wirklich suchen
Wenn bei jemandem um halb neun am Sonntagabend das Wasser läuft, sucht er nicht nach deinem Firmennamen. Er sucht nach dem Problem und dem Ort, und er nimmt den ersten, der erreichbar wirkt. Bei genau diesen Suchen muss dein Betrieb auftauchen. Die meisten Handwerksseiten tun das nicht, weil sie über den Betrieb reden statt über das Problem.
In der Praxis bauen wir für jede Leistung, mit der Leute wirklich suchen, eine eigene Seite. Und für jeden Ort, in dem du wirklich arbeitest, auch. Nicht zwanzig Ortsseiten mit ausgetauschtem Ortsnamen, das erkennt Google und wertet es ab. Sondern die paar Gemeinden, in denen du tatsächlich täglich unterwegs bist, jede mit eigenem Inhalt.
Die Anfrage soll schon fast ein Angebot sein
Ein Anfrageformular für einen Handwerksbetrieb sieht anders aus als das übliche Kästchen mit Name und Nachricht. Es fragt nach Ort und Objektart, nach der Dringlichkeit, und es lässt Fotos hochladen. Ein Bild vom Heizkessel oder vom Sicherungskasten spart am Abend drei Rückrufe.
Ein Detail bringt mehr als jede Optik. Am Handy gehört deine Nummer ganz nach oben, und ein Tipp darauf wählt sie. Wer das erst nach dem Scrollen findet, ruft beim Nächsten an.
Notdienst ist ein eigenes Thema
Wer Notdienst anbietet, verkauft Erreichbarkeit. Auf die Seite gehören deshalb klare Zeiten, ein gut sichtbarer Weg zum Notdienst und, falls du am Wochenende Aufschläge verrechnest, eine offene Ansage dazu. Die Erfahrung ist eindeutig. Leute rufen eher an, wenn der Aufschlag vorher dasteht, als wenn sie ihn erst am Telefon hören.
Wichtig ist auch das Google-Unternehmensprofil mit ehrlichen Öffnungszeiten. Es entscheidet am Handy oft vor der Website, weil die Kartenbox über der Trefferliste steht.
Ohne Bewertungen bleibt das Telefon still
In der Kartenbox über der Trefferliste stehen die Sterne vor allem anderen, noch vor deiner Website. Ein Profil mit null Bewertungen sieht für einen Fremden nach Neugründung aus, auch wenn der Betrieb seit zwanzig Jahren saubere Arbeit macht. Und bei einem tropfenden Rohr ruft niemand gern den Neuen an.
Der richtige Moment ist die Übergabe. Der Kunde steht vor der fertigen Arbeit, die Heizung läuft wieder, er ist zufrieden. Jetzt fragen, nicht eine Woche später per Mail. Wer in diesem Moment zusagt, schreibt meistens auch wirklich etwas.
Praktisch geht das so: den kurzen Bewertungslink im Google-Unternehmensprofil holen, ihn als QR-Code auf die Rechnung und auf eine Karte fürs Auto drucken, und nach dem Gespräch gleich per WhatsApp nachschicken. Ein Link, ein Tipp, fertig. Jeder Schritt dazwischen kostet Bewertungen.
Zwei Dinge gehören nicht dazu. Keine Belohnung für eine Bewertung, also kein Rabatt, kein Gutschein, kein Gratiszubehör. Googles Richtlinie für Maps verbietet bezahlte und belohnte Bewertungen und entfernt sie wieder. Und frag nach einer Bewertung, nicht nach fünf Sternen. Wer vorgibt, was drinstehen soll, bekommt Texte, die jeder Leser als bestellt erkennt.
Antworten gehört zur Arbeit dazu, und zwar bei jeder Bewertung. Bei der schlechten kurz, sachlich, ohne Rechtfertigung, und wenn ein Fehler passiert ist, steht das auch so da. Gelesen wird die Antwort nämlich nicht von dem, der sich geärgert hat, sondern vom Nächsten, der überlegt, ob er anruft.
Auf der Seite selbst gehören die Rückmeldungen dorthin, wo jemand gerade mit dem Anfragen zögert, also direkt neben den Knopf. Entweder als Verweis aufs Profil oder mit zwei, drei echten Sätzen, mit Vorname, Ort und Gewerk. Wie das mit dem Gefundenwerden im eigenen Bezirk zusammenspielt, steht in Webdesign Mödling.
Was danach noch Zeit spart
Wenn du regelmäßig Termine vergibst, etwa für Wartungen und wiederkehrende Prüfungen, lohnt sich ein eigener Terminkalender auf der Seite. Der Kunde sucht sich einen freien Slot, bekommt eine Bestätigung und eine Erinnerung. Keine Plattform dazwischen, keine Provision, der Kalender gehört dir.
Wie sich das gegen ein Plattform-Abo rechnet, steht in eigenes System oder Plattform. Was eine Seite insgesamt kostet, in Was kostet eine Website.
Häufige Fragen
Was gehört bei uns ins Impressum, und braucht es eine Datenschutzerklärung?
Beides machen wir mit, passend zu eurem Beruf. Neben Name, Anschrift und E-Mail gehören für euch hinein: die UID-Nummer, falls ihr eine habt, die Mitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer, die zuständige Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat) und ein Link zur Gewerbeordnung. Als e.U. oder GmbH kommen Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht dazu. Den Link zur EU-Streitbeilegungsplattform gibt es seit Juli 2025 nicht mehr, er kommt raus. Die verbindliche rechtliche Beurteilung bleibt bei euch, eurer Kammer oder einem Anwalt.
Was kostet eine Seite für einen Handwerksbetrieb?
Eine Firmenwebsite mit Leistungen, Referenzen und Anfrageformular liegt ab 890 Euro netto. Mit Anfragestrecke inklusive Fotoupload und eigenem Terminkalender ab 1.990 Euro. Der Festpreis steht vor dem Start im Angebot.
Wir haben keine Zeit für Texte und Fotos.
Das ist der Normalfall und kein Hindernis. Die Texte schreiben wir nach einem Gespräch, die Fotos entstehen bei einem halben Drehtag im Betrieb oder auf einer Baustelle. Von dir braucht es ungefähr eine Stunde.
Können Kundinnen Fotos vom Schaden mitschicken?
Ja, und das ist meistens der nützlichste Teil. Die Bilder hängen direkt an der Anfrage, mit Ort und Dringlichkeit daneben.
Bringt uns das wirklich Aufträge oder nur eine schönere Seite?
Ehrliche Antwort: Eine Seite allein bringt wenig. Anfragen bringt erst das Zusammenspiel aus Seiten für die Leistungen und Orte, nach denen die Leute wirklich suchen, einem gepflegten Google-Unternehmensprofil und einem Formular, aus dem eine brauchbare Anfrage herauskommt. Genau das bauen wir zusammen, und was wir für machbar halten, sagen wir vorher.
Wie lange dauert es, bis wir gefunden werden?
Bei einer neuen Seite dauert es in der Regel einige Wochen, bis Google alles erfasst hat. Der lokale Karteneintrag wirkt meist schneller. Wer Platz eins innerhalb von zwei Wochen verspricht, verkauft eine Erwartung, die er nicht halten kann.
Sag kurz, was du machst und wo
Ein paar Sätze reichen: Gewerk, Einzugsgebiet, ob Notdienst dabei ist. Innerhalb von 24 Stunden kommt eine Einschätzung, was sich in deinem Fall zuerst lohnt.