Für DJs, Musik und Eventtechnik

Um zwei Uhr früh stehst du am Pult, nicht im Postfach

Deine Arbeitszeit ist genau die Zeit, in der andere ihre Feste planen. Die Anfrage kommt Sonntagvormittag, du schläfst, und Montagabend ist der Termin weg. Bei Terminarbeit entscheidet nicht das beste Set, sondern die erste Antwort mit einer Zahl darin.

Datum, Location, Gäste · ab 890 € netto · Antwort in 24 Stunden

Kurz gesagt
  • Anfrage mit Datum, Location, Gästezahl und Uhrzeit, statt Hallo, was kostet ihr.
  • Verfügbarkeit am Datum sichtbar, damit belegte Termine gar nicht erst angefragt werden.
  • Technikliste und Hörproben auf der eigenen Seite, nicht nur im Profil einer Plattform.

Die Anfrage, mit der du nichts anfangen kannst

Hallo, was kostet ihr. Mehr steht nicht drin. Du fragst zurück nach Datum, Ort, Dauer, Gästezahl, ob Licht dabei ist, ob es Strom gibt und wie weit es zum Eingang ist. Zwei Tage später kommt die Hälfte der Antworten. In der Zwischenzeit hat jemand anderer zugesagt.

Jede Rückfrage kostet dich einen Tag, und ein Tag reicht, um einen Termin zu verlieren.

Ein Formular, das diese Fragen gleich stellt, dreht das um. Datum, Anlass, Location, ungefähre Gästezahl, Beginn und Ende, Musikrichtung, Technik vorhanden ja oder nein. Damit schreibst du in fünf Minuten ein Angebot mit einem Preis drin, und genau das gewinnt die Buchung.

Vermittlungsportale und was sie dir tatsächlich abnehmen

Für Künstler und DJs gibt es Plattformen wie eventpeppers. Für Veranstalter ist die Suche dort kostenlos. Laut eigener Darstellung nimmt eventpeppers keine Vermittlungsgebühren und keine Provisionen auf die Gage, verlangt aber von Künstlern eine Jahresgebühr für den Eintrag. Das ist ein faireres Modell als eine Provision auf jede Buchung, und es hat trotzdem einen Haken.

Der Haken ist der gleiche wie bei jedem Portal. Du stehst neben allen anderen, verglichen wird über Profilbild und Preis, und die Beziehung zum Veranstalter gehört der Plattform. Wer dich im nächsten Jahr wieder buchen will, sucht wieder im Portal, weil er deinen Namen nicht mehr weiß.

Daneben laufen Hochzeitsportale, regionale Verzeichnisse und Agenturen, die tatsächlich eine Provision auf die Gage nehmen. Die Sätze sind Verhandlungssache und stehen nirgends öffentlich, deshalb nenne ich keine Zahl. Rechne selbst nach, was dich eine Saison über Vermittlung kostet, und vergleiche das mit einer Seite, die einmal gebaut wird.

Was auf einer DJ Seite wirklich zählt

Hörproben, aber kurz. Drei Sets zu je zehn Minuten, nach Anlass sortiert, direkt abspielbar ohne Anmeldung bei einem Musikdienst. Dazu Videos von echten Abenden, bei denen man die Stimmung sieht und nicht nur das Pult.

Dann die nüchternen Dinge, die Veranstalter und Locations wirklich brauchen: Was bringst du mit, wie viel Strom brauchst du, wie lange dauert der Aufbau, wie viel Platz braucht die Anlage, ab wann bist du vor Ort und was passiert bei einem Geräteausfall. Eine Location, die diese Liste findet, empfiehlt dich weiter, weil sie mit dir weniger Arbeit hat.

Und Referenzen in der Form, die wirklich zählt: Welche Locations hast du schon beschallt und welche Art von Veranstaltung. Firmenfeier, Hochzeit, Ball, Clubnacht. Wer eine Location gebucht hat, sucht jemanden, der sie kennt.

Ein Kalender, der belegte Termine gleich wegnimmt

Der größte Zeitfresser sind Anfragen für Tage, an denen du längst gebucht bist. Ein eigener Verfügbarkeitskalender auf der Seite erledigt das: Der Interessent wählt sein Datum, sieht sofort frei oder belegt, und bei belegt bekommt er entweder eine Absage oder einen Vorschlag für einen Kollegen aus deinem Team.

Bei Eventtechnik geht das weiter, weil dort Geräte und nicht nur Personen verplant werden. Zwei Anlagen, drei Lichtsets, ein Anhänger. Ein eigenes System kann das abbilden, eine Plattform nicht, weil sie deinen Bestand nicht kennt.

Anzahlung und Vertrag lassen sich daran anhängen. Wer die Anzahlung überwiesen hat, hat den Termin, und du musst am Telefon niemanden mehr vertrösten.

Was das kostet

890 €Firmenwebsite
1.990 €Mit Buchungssystem
19 €Hosting im Monat
49 €Hosting mit Betreuung

Eine Firmenwebsite mit Hörproben, Technikliste, Referenzen und Anfrageformular beginnt bei 890 Euro netto. Mit Verfügbarkeitskalender, Gerätedisposition und Anzahlung ist das die Variante mit eigenem Buchungssystem ab 1.990 Euro netto. Der Festpreis steht vor dem Start im Angebot.

Häufige Fragen

Was gehört bei uns ins Impressum, und braucht es eine Datenschutzerklärung?

Beides machen wir mit, passend zu eurem Beruf. Neben Name, Anschrift und E-Mail hängt der Rest davon ab, wie euer Betrieb eingetragen ist, ob als Gewerbe, als landwirtschaftlicher Betrieb oder anders. Das klären wir vor dem Bau, damit genau die Angaben drinstehen, die für euch gelten. Den Link zur EU-Streitbeilegungsplattform gibt es seit Juli 2025 nicht mehr, er kommt raus. Die verbindliche rechtliche Beurteilung bleibt bei euch, eurer Kammer oder einem Anwalt.

Soll ein Preis auf der Seite stehen?

Zumindest ein Ab-Preis für einen Standardabend in deiner Region und ein Hinweis, wovon es abhängt. Dauer, Anfahrt, Technikumfang. Ohne jede Zahl bekommst du Anfragen von Leuten, die mit 200 Euro rechnen, und die kosten dich jede Woche Zeit.

Was ist mit Musikrechten und AKM auf der Website?

Hörproben mit fremder Musik sind rechtlich heikel, deshalb arbeiten viele mit kurzen Ausschnitten oder eigenen Mixen. Was du veröffentlichst, entscheidest du mit deinen Verwertungsgesellschaften. Ich baue den Player, die Auswahl der Tracks liegt bei dir.

Ich arbeite mit mehreren DJs. Geht das auf einer Seite?

Ja. Jeder bekommt ein eigenes Profil mit Hörproben und eigenem Kalender. Bei einer Anfrage siehst du, wer an dem Tag frei ist, und kannst direkt zuteilen. Das ist der Punkt, an dem sich das eigene System gegenüber einer reinen Website rechnet.

Wie wichtig ist die Seite, wenn ohnehin alles über Empfehlungen läuft?

Empfehlung heißt heute, dass jemand deinen Namen in die Suche tippt. Findet er ein Profil auf einer Plattform mit Werbung daneben, wirkt das anders als eine eigene Seite mit Video, Technikliste und Anfrageformular. Die Empfehlung bringt ihn hin, die Seite schließt ab.

Sag mir, wie viele Termine du in der Saison spielst

Daraus ergibt sich, ob ein Formular reicht oder ob der Kalender mit Disposition sinnvoll ist. Innerhalb von 24 Stunden bekommst du eine Einschätzung und einen Festpreis.