Für Friseure und Beauty

Online-Termine für deinen Salon, auf deinem eigenen Kalender

Das Telefon läutet, während du mitten im Schnitt bist. Du rufst am Abend zurück, da hat die Kundin längst woanders gebucht. Ein eigenes Buchungssystem nimmt Termine an, während du arbeitest. In deinem Namen, nicht im Namen einer Plattform.

Eigener Kalender · kein Monatsabo · keine Provision · Antwort in 24 Stunden

Kurz gesagt
  • Ein eigenes Buchungssystem auf deiner Seite. Termine kommen rund um die Uhr herein, jede Stylistin hat ihren eigenen Kalender.
  • Website mit Buchungssystem 1.990 bis 3.500 Euro netto, Hosting 19 Euro im Monat.
  • Keine Monatsgebühr an eine Plattform und keine Provision auf deine Termine. Deine Kundinnen buchen bei dir, nicht bei jemand anderem.

Was Terminplattformen wirklich kosten

Terminplattformen sind bequem, und am Anfang bringen sie Kunden. Der Preis dafür wird erst später sichtbar. Übliche Modelle liegen bei 39 bis 49 Euro im Monat, und dazu kommt eine Provision auf vermittelte Kunden.

Das Unangenehme daran ist nicht die Grundgebühr. Treatwell nimmt 35 Prozent auf die erste Buchung jedes vermittelten Kunden, Folgebuchungen über den Marktplatz sind dort provisionsfrei. Andere Anbieter rechnen anders ab, deshalb lohnt der Blick in den eigenen Vertrag. Viel wichtiger ist etwas anderes. Führt der Weg zum Termin nur über die Plattform, gehört dir der Kanal nicht. Preise, Sichtbarkeit und Kundendaten liegen dann bei jemand anderem, und das holst du später kaum mehr zurück.

Mit einem eigenen Buchungssystem passiert dir das nicht. Deine Kundinnen buchen auf deiner Seite, in deinem Design, und du zahlst niemandem etwas dafür.

Was dein Salon bekommt

Wir bauen genau das, was ein Salon braucht. Nicht das, was ein Katalog hergibt.

Wenn die Anfrage per WhatsApp kommt

Im Salon klingelt das Telefon seltener, als man glaubt. Die meisten Anfragen kommen als Nachricht herein, oft spät am Abend, oft über WhatsApp oder als Direktnachricht auf Instagram. Das ist nichts Schlechtes. Zum Problem wird es erst dann, wenn die Nachricht nicht nur der Anfang ist, sondern der ganze Weg zum Termin.

Eine Nachricht am Sonntagabend bleibt nämlich eine Nachricht. Jemand fragt nach einem freien Platz, am Montag zwischen zwei Kundinnen kommt die Antwort, am Dienstag die Gegenfrage, und am Mittwoch ist die Lust weg. Zwischen Frage und Termin liegen dann vier Nachrichten, die niemand gebraucht hätte. Und wenn zwei Stylistinnen jede auf ihrem eigenen Handy antworten, steht am selben Freitag um zehn zweimal jemand in der Tür.

Die Regel, die das löst, ist kurz. Die Nachricht darf der Anfang sein, der Kalender ist das Ende. Jede Antwort hört mit dem Buchungslink auf, und eine Zeit gilt erst dann als vergeben, wenn sie im Kalender steht.

Dafür brauchst du genau eine Antwort, die du nicht jedes Mal neu tippst. Zwei Sätze reichen: danke für die Nachricht, hier sind die freien Zeiten, such dir aus, zu wem du kommen willst. Leg sie dir so zurecht, dass du sie mit zwei Handgriffen schickst. Dann schickst du sie auch wirklich jedes Mal und nicht nur, wenn gerade Ruhe ist.

Der Buchungslink selbst gehört an jede Stelle, an der gerade jemand an einen Termin denkt. In das WhatsApp-Profil der Geschäftsnummer, in die Biografie auf Instagram, in die Antwort, die außerhalb der Öffnungszeiten hinausgeht, auf die Visitenkarte, die beim Zahlen mitgeht, und auf die Karte, die am Platz vor dem Spiegel liegt. Nicht nur auf die Startseite, denn dorthin wechselt niemand, der schon in einer Nachricht steht.

Es gibt Anfragen, bei denen die Nachricht genau das richtige Mittel ist. Eine Farbveränderung, der Umstieg auf kurz, eine Braut mit Probetermin, das will besprochen werden, bevor eine Dauer im Kalender steht. Nur gehört der Termin danach von dir selbst in denselben Kalender eingetragen und nicht auf einen Zettel neben der Kasse. Dann geht die Erinnerung per E-Mail hinaus, und die Zeit ist für alle anderen zu.

Was wir nicht empfehlen, ist ein Chatknopf auf der Website, hinter dem abends niemand sitzt. Ein Knopf, der um 21 Uhr ins Leere führt, ist schlechter als gar keiner. Entweder antwortet dort verlässlich ein Mensch, oder der Weg führt auf den Kalender, der rund um die Uhr offen hat. Für ein Kosmetikstudio gilt genau dasselbe, auch dort kommt fast alles über das Handy herein.

Bewertungen holst du am Spiegel, nicht per Mail

Wer einen neuen Friseur sucht, tippt am Handy und sieht zuerst die Karte mit ein paar Salons. Gelesen wird die Zeile unter dem Namen: Note und Zahl der Bewertungen. Die Fotos auf Instagram schaut man sich erst danach an, und nur bei den Salons, die oben stehen.

Der beste Moment ist der Blick in den Spiegel am Ende. Da sagt die Kundin selbst, dass es passt. Ein Satz von dir, eine kleine Karte mit QR-Code an der Kassa, und der Bewertungslink in der Terminbestätigung nach dem Termin, nicht in der davor.

Eine Bewertung, in der Schnitt oder Farbe vorkommt und der Name der Friseurin, bringt dir am meisten. Wer nach Balayage oder Herrenschnitt sucht, liest genau diese Wörter. Du darfst bitten, das dazuzuschreiben. Den Text gibst du nicht vor.

Was nicht geht: kein Rabatt auf den nächsten Termin, kein Gratis-Pflegeprodukt, kein Gewinnspiel für eine Bewertung. Googles Richtlinie für nutzergenerierte Inhalte sagt wörtlich "Fake engagement is not allowed and will be removed" und verbietet ausdrücklich, Zahlungen, Rabatte oder Gratisleistungen im Austausch für eine Bewertung anzubieten (abgerufen am 16.10.2026).

Vorher und nachher von einer Kundin nur mit ihrem Einverständnis, für das konkrete Bild und den Ort, an dem es erscheint. Am einfachsten holst du das im Salon gleich mit, nicht später per Nachricht.

Antworte auf jede Bewertung kurz und freundlich, auch auf die unzufriedene. Wer später sucht, liest deine Antwort mit. Wie Bewertungen, Website und Termine im Bezirk zusammenspielen, steht auf Webdesign in Mödling.

Was es kostet und wie du zahlst

1.990 €Eigenes System, netto
19 €Hosting im Monat
49 €Hosting mit Betreuung
100 %Gehört dir, ohne Abo

Eine Website mit eigenem Buchungssystem liegt bei 1.990 bis 3.500 Euro netto, der Festpreis steht vor dem Start im Angebot. Laufend kommen nur Hosting mit 19 Euro und Domain mit 2 Euro im Monat dazu, mit Betreuung 49 Euro.

Am Ende gehört dir das System, statt dass es einfach weiterläuft und weiterkostet.

Was wir von dir brauchen

Ehrlich gesagt nicht viel, aber auch nicht nichts. Deine Leistungen mit Dauer und Preis, die Öffnungszeiten, und eine Stunde deiner Zeit für ein Gespräch, in dem du erzählst, wie der Salon läuft. Alles andere machen wir, Texte inklusive.

Fotos machen den größten Unterschied. Wenn du keine guten hast, kommen wir für einen halben Drehtag vorbei. Das liegt bei 690 bis 990 Euro. Die Bilder kannst du danach auch für Instagram und dein Google-Unternehmensprofil verwenden.

Häufige Fragen

Was gehört bei uns ins Impressum, und braucht es eine Datenschutzerklärung?

Beides machen wir mit, passend zu eurem Beruf. Neben Name, Anschrift und E-Mail gehören für euch hinein: die UID-Nummer, falls ihr eine habt, die Mitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer, die zuständige Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat) und ein Link zur Gewerbeordnung. Als e.U. oder GmbH kommen Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht dazu. Den Link zur EU-Streitbeilegungsplattform gibt es seit Juli 2025 nicht mehr, er kommt raus. Die verbindliche rechtliche Beurteilung bleibt bei euch, eurer Kammer oder einem Anwalt.

Kann ich meine bestehende Plattform behalten und trotzdem eigene Termine annehmen?

Ja, das geht parallel. Viele starten so und verlagern nach und nach die Stammkundschaft auf den eigenen Kalender, weil dort keine Provision anfällt.

Was passiert mit Terminen, die telefonisch hereinkommen?

Die trägst du selbst in denselben Kalender ein, damit es keine Doppelbelegung gibt. Das ist derselbe Kalender, den auch die Online-Buchung befüllt.

Können mehrere Mitarbeiterinnen getrennt gebucht werden?

Ja. Jede Person hat ihren eigenen Kalender und ihre eigenen Leistungen, und die Kundin sieht nur die Zeiten, die bei dieser Person wirklich frei sind.

Wie lange dauert so ein Projekt?

Vier bis sechs Wochen ab dem Zeitpunkt, an dem Leistungen, Preise und Bilder da sind. Wenn es eilig ist, geht es mit Vorrang schneller, dafür kommen 15 Prozent dazu.

Was ist, wenn ich später verkaufe oder aufhöre?

Die Seite und die Daten gehören dir, die Domain läuft auf deinen Namen. Du kannst beides übergeben oder mitnehmen, ohne uns fragen zu müssen.

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Wie viele Leute, welche Leistungen, wie ihr Termine heute vergebt. Daraus kommt innerhalb von 24 Stunden eine Einschätzung mit Richtpreis.