Was kostet eine Website in Österreich?
Ehrlich beantwortet: zwischen 600 und 25.000 Euro. Damit kannst du nichts anfangen. Deshalb steht hier, wovon der Preis abhängt, was du in welcher Klasse wirklich bekommst und woran du ein Angebot erkennst, das dich später teuer zu stehen kommt.
- Üblich sind in Österreich 600 bis 1.500 Euro für einen One-Pager und 1.500 bis 6.000 Euro für eine Firmenwebsite. Bei uns startet eine starke Seite bei 590 Euro.
- Teuer ist selten die Gestaltung. Teuer werden Inhalte, Funktionen, Datenmenge und die Frage, wer die Seite später pflegt.
- Rechne jedes Angebot über fünf Jahre. Domain, Hosting und Betreuung laufen weiter, bei uns kostet das Hosting 19 Euro im Monat, die Domain 2 Euro im Monat im ersten Jahr und danach 3 Euro im Monat.
Die Preisspannen in Österreich, ohne Schönrechnerei
Wir haben uns österreichische Agenturen und Vergleichsportale angeschaut. Die Spannen sind erstaunlich einheitlich. Breit sind sie, weil unter demselben Wort sehr Unterschiedliches verkauft wird.
In der Übersicht steht, was in Österreich üblich ist: bei Agenturen, bei Freelancern und in den Vergleichsportalen. Alle Beträge netto.
| Was | Üblich in Österreich | Was du dafür bekommst |
|---|---|---|
| One-Pager | 600 bis 1.500 € | Alles auf einer Seite: Leistungen, Kontakt, Anfahrt. Für kleine Betriebe oft völlig ausreichend. |
| Firmenwebsite, 5 bis 10 Seiten | 1.500 bis 6.000 € | Mehrere Unterseiten, selbst pflegbar, Struktur für Suchmaschinen. |
| Große Website mit CMS, Blog, SEO | 6.000 bis 25.000 € | Redaktionssystem, laufende Inhalte, technische Optimierung, mehrere Sprachen. |
| Onlineshop | 3.500 bis 35.000 € | Je nach Anzahl der Produkte, Zahlungsarten, Versandlogik und Anbindungen. |
| Buchungssystem als Zusatz | 2.000 bis 5.000 € | Kalender, Terminarten, Erinnerungen, Verwaltung. |
| Laufende Betreuung | 45 bis 200 € im Monat | Hosting, Updates, kleine Änderungen. |
| Freelancer je Stunde | 40 bis 90 € | Relevant, wenn nach Aufwand statt nach Festpreis abgerechnet wird. |
Merksatz: Unter 500 Euro bekommst du keine individuelle Website, sondern eine bearbeitete Vorlage. Das kann passen, aber dann soll es auch jemand so sagen.
Was den Preis wirklich treibt
Die Gestaltung ist selten der teure Teil. Teuer wird, was danach kommt.
Wenn du ein Angebot vergleichst, schau weniger auf die Anzahl der Seiten und mehr auf diese Punkte:
- Inhalte. Wer schreibt die Texte, wer macht die Bilder? Wenn du beides lieferst, wird es deutlich günstiger. Wenn nicht, sind Texte und ein halber Fototag echte Posten.
- Funktionen. Ein Kontaktformular ist Standard. Online-Terminbuchung, Zahlung, Kundenkonten, mehrere Sprachen oder eine Anbindung an deine Verwaltung sind es nicht.
- Datenmenge. Zehn Produkte sind ein Nachmittag, tausend Produkte sind ein Projekt.
- Anzahl der Abstimmungsrunden. Unbegrenzte Korrekturen kann seriös niemand anbieten. Zwei bis drei Runden sind üblich.
- Wer die Seite danach pflegt. Wenn du sie später selbst ändern willst, ist sie im Bau aufwendiger. Eine Seite, die nur wir ändern, geht schneller.
Welche Leistungen sind bei einer Webdesign-Agentur inklusive?
Der Betrag sagt wenig, solange nicht darunter steht, was er enthält.
Zwei Angebote über 1.200 Euro können völlig Verschiedenes bedeuten. Einen verbindlichen Standard, was eine Agentur in Österreich mitliefert, gibt es nicht. Deshalb ist die wichtigste Frage bei einem Angebot nicht der Betrag, sondern die Liste darunter. Diese neun Punkte solltest du vor der Zusage schriftlich haben:
- Gestaltung. Wird für dich gestaltet oder eine gekaufte Vorlage angepasst? Beides ist in Ordnung, der Preisunterschied ist groß.
- Umfang. Wie viele Seiten sind enthalten, und was kostet eine zusätzliche?
- Texte. Schreibst du sie oder die Agentur? Das ist der Posten, der am häufigsten stillschweigend bei dir landet.
- Bilder. Eigene Fotos, Bilder aus einer Datenbank oder ein Fototermin vor Ort? Eine Bilddatenbank kostet Lizenz, ein Termin kostet einen halben Tag.
- Handy. Dass die Seite am Telefon funktioniert, ist selbstverständlich. Dass es jemand am Gerät nachmisst, ist es nicht.
- Rechtstexte und Technik. Impressum, Datenschutzerklärung, Verschlüsselung, Sitemap und die Anmeldung bei Google. Frag nach, ob das dabei ist oder ob du es selbst erledigst.
- Abstimmungsrunden. Wie viele Korrekturschleifen sind inbegriffen, und was kostet die nächste?
- Einschulung. Bekommst du gezeigt, wie du Inhalte selbst änderst, oder geht jede Kleinigkeit zurück an die Agentur?
- Danach. Hosting, Updates und kleine Änderungen gehören mit ihrem Betrag ins Angebot, nicht in ein späteres Gespräch.
Merksatz: Was nicht im Angebot steht, ist nicht inklusive. Das ist keine Unterstellung, sondern der Normalfall.
Bei uns stehen Texte, Fotos, Marke und Logo sowie das Hosting als eigene Zeilen mit eigenem Preis in der Tabelle weiter unten. Nicht, weil sie unwichtig sind, sondern damit du siehst, was im Preis steckt und was du weglassen kannst.
Die laufenden Kosten, die gerne untergehen
Der Preis für den Bau ist nur die halbe Rechnung. Jede Website kostet auch danach Geld. Genau dieser Teil entscheidet, was du nach fünf Jahren insgesamt gezahlt hast.
Realistisch für einen kleinen Betrieb in Österreich: Domain rund 15 bis 30 Euro im Jahr, Hosting zwischen 5 und 30 Euro im Monat, dazu Betreuung, wenn du sie willst. Wer alles selbst macht, zahlt nur Domain und Hosting. Wer Ruhe haben will, zahlt Betreuung dazu.
- Domain: 15 bis 30 Euro im Jahr
- Hosting: 5 bis 30 Euro im Monat, je nach Leistung
- Betreuung, Updates, Sicherungen: 45 bis 200 Euro im Monat
- Zusatzdienste wie Terminplattformen oder Newsletter-Werkzeuge: eigene Abos
Rechne bei jedem Angebot die Gesamtkosten über fünf Jahre. Ein billiges Projekt mit teurem Abo ist am Ende oft das teuerste.
Woran du ein Angebot erkennst, das dich später ärgert
Ein paar Punkte gehören in jedes Angebot. Fehlen sie, arbeitet der Anbieter deshalb nicht schlecht. Nachfragen solltest du trotzdem.
- Wem gehört die Website nach der Abnahme? Wenn darauf keine klare Antwort im Angebot steht, frag nach.
- Auf wen läuft die Domain? Sie sollte auf dich laufen, nicht auf die Agentur.
- Gibt es eine Mindestlaufzeit? Bei einer gekauften Website sollte es keine geben.
- Was kostet eine Änderung nach dem Launch? Diese Zahl sollte vorher bekannt sein.
- Bekommst du die Dateien, wenn du wechselst? Die Antwort sollte ja lauten.
- Ist der Preis ein Festpreis oder eine Schätzung? Beides ist in Ordnung, aber es muss draufstehen.
- Wo liegen Website und Postfächer? Frag nach dem Serverstandort und nach einem Auftragsverarbeitungsvertrag nach der DSGVO. Beides sollte ohne Zögern beantwortet werden.
Was es bei all in media kostet
Wir liegen bewusst am unteren Ende der österreichischen Spannen. Wir arbeiten für kleine Betriebe und nicht für Konzerne. Das geht, weil wir eigene Werkzeuge haben, die über Jahre gewachsen sind. Was andere per Hand machen, läuft bei uns automatisch. Die Zeit, die wir uns damit sparen, geben wir im Preis weiter.
Dieselben Zahlen als Tabelle
| Was | Üblich in Österreich | Bei uns |
|---|---|---|
| One-Pager | 600 bis 1.500 € | 590 bis 890 € |
| Firmenwebsite, 5 bis 10 Seiten | 1.500 bis 6.000 € | 890 bis 1.490 € |
| Website mit Buchungssystem | 2.000 bis 5.000 € als Zusatz | 1.990 bis 3.500 € komplett |
Wir sparen an der Technik im Hintergrund, nicht am Auftritt.
| Leistung | Preis netto | Dauer |
|---|---|---|
| Eine starke Seite (One-Pager) | 590 bis 890 € | 2 bis 3 Wochen |
| Firmenwebsite, mehrere Seiten | 890 bis 1.490 € | 3 bis 4 Wochen |
| Onlineshop | 1.390 bis 2.900 € | 3 bis 5 Wochen |
| Website mit eigenem Buchungssystem | 1.990 bis 3.500 € | 4 bis 6 Wochen |
| Marke und Logo | 490 bis 1.200 € | nach Absprache |
| Foto und Video, halber Drehtag | 690 bis 990 € | ein Termin vor Ort |
| Texte | 190 bis 590 € | läuft mit |
| Hosting | 19 € im Monat | monatlich kündbar |
Das Hosting läuft bei mittwald in Deutschland, in einem nach ISO/IEC 27001 zertifizierten Rechenzentrum. Den Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO bekommt jeder Kunde.
Der Regelfall ist der Kauf. Du zahlst einmal, danach gehört dir die Website. Wer nicht alles auf einmal zahlen will, kann nach 30 Prozent Anzahlung den Rest in Raten zahlen.
Häufige Fragen
Was kostet eine einfache Website für einen kleinen Betrieb in Österreich?
Für einen One-Pager mit Leistungen, Kontakt und Anfahrt liegen die üblichen Preise in Österreich zwischen 600 und 1.500 Euro netto. Bei all in media startet eine starke einzelne Seite bei 590 Euro.
Welche Leistungen sind bei einer Webdesign-Agentur in Österreich inklusive?
Das ist von Anbieter zu Anbieter verschieden, einen verbindlichen Standard gibt es nicht. Klär vor der Zusage schriftlich: Gestaltung oder angepasste Vorlage, Anzahl der Seiten, wer die Texte schreibt, woher die Bilder kommen, ob Impressum, Datenschutzerklärung, Verschlüsselung und die Anmeldung bei Google dabei sind, wie viele Korrekturrunden inbegriffen sind, ob du eine Einschulung bekommst und was Hosting und Änderungen danach kosten.
Warum sind die Preisunterschiede so groß?
Weil unter dem Wort Website sehr Unterschiedliches verkauft wird. Eine bearbeitete Vorlage, eine individuell gebaute Seite und eine Seite mit Buchungssystem, Shop und mehreren Sprachen haben wenig gemeinsam außer dem Namen.
Ist ein Baukasten nicht billiger?
Wenn du die Seite selbst baust und deine eigene Zeit nicht rechnest, ja. Rechne mit rund 25 Stunden, bis eine Baukastenseite wirklich steht, und damit, dass Online-Termine erst in den teureren Business-Tarifen enthalten sind.
Was kostet die Website laufend?
Domain 15 bis 30 Euro im Jahr, Hosting 5 bis 30 Euro im Monat, Betreuung je nach Umfang 45 bis 200 Euro im Monat. Bei uns kostet das Hosting auf einem Server in Deutschland 19 Euro im Monat und ist monatlich kündbar, die Domain dazu 2 Euro im ersten Jahr und danach 3 Euro im Monat.
Kann ich in Raten zahlen?
Auf Anfrage ja: Nach 30 Prozent Anzahlung lässt sich der Rest in Raten aufteilen. Sprich uns einfach darauf an.
Was kostet es bei dir konkret?
Der Rechner auf der Startseite nennt dir in einer Minute eine Spanne. Den Festpreis bekommst du nach einem kurzen Gespräch schriftlich, bevor wir anfangen.