Für Installateure

Um halb neun am Sonntag zählt nur, wer erreichbar wirkt

Wenn bei jemandem das Wasser über den Fliesen steht, liest er keine Firmengeschichte. Er nimmt die erste Nummer, die er am Handy sieht und die verlässlich aussieht. Genau dort entscheidet sich, ob der Anruf bei dir landet oder bei einem Callcenter im Ausland.

Notdienst ganz oben · ab 890 € netto · Antwort in 24 Stunden

Kurz gesagt
  • Notdienstnummer, Zeiten und Aufschlag stehen sichtbar auf der Seite.
  • Heizungstausch und Thermenwartung bekommen je eine eigene Seite.
  • Das Formular fragt nach Gerät, Baujahr und Foto vom Typenschild.

Deine schärfste Konkurrenz ist kein Installateur

Der ORF Konsumentenschutz hat beschrieben, wie die Vermittlung falscher Installateurnotdienste läuft. Die Betreiber sitzen im Ausland, wechseln laufend Firmennamen, Telefonnummern und Webseiten und schalten bezahlte Anzeigen ganz oben in der Suche. Wer anruft, landet in einem Callcenter, das den Auftrag weitergibt und für die Arbeit selbst ausdrücklich nicht haftet.

Wie das endet, zeigen die Fälle aus derselben Recherche. In Graz sollte eine Frau rund 300 Euro für eine Spülkastenreparatur zahlen und wurde am Ende zu 630 Euro genötigt. In Wien zahlte eine Kundin 3.000 Euro Anzahlung in bar für einen Thermentausch, die Monteure gingen angeblich auf eine Rauchpause und kamen nicht wieder.

Dagegen hilft kein Portal, sondern nur ein Betrieb, den man erkennt. Firmenname, Adresse, Gewerbeberechtigung, ein Gesicht und eine Festnetznummer. Wer schon vor dem Anruf sieht, dass es dich wirklich gibt, ruft lieber bei dir an als bei der Anzeige darüber.

Notdienst gehört nach oben, mit Preisen im Klartext

Auf der Startseite stehen drei Dinge in der ersten Bildschirmhöhe: wofür du zuständig bist, in welchen Orten du fährst und die Notdienstnummer als antippbarer Knopf. Darunter die Zeiten, zu denen wirklich jemand abhebt, und der Aufschlag für Abend, Wochenende und Feiertag, falls du einen verrechnest.

Die Erfahrung aus dem Handwerk ist eindeutig. Wer den Aufschlag vorher liest, ruft trotzdem an. Wer ihn erst am Telefon hört, legt auf. Dazu gehört eine ehrliche Angabe zur Anfahrt und ein Satz dazu, was du im Notfall zuerst machst, etwa abdrehen und provisorisch dicht machen, den Rest am nächsten Werktag.

Das Google Unternehmensprofil mit echten Öffnungszeiten entscheidet dabei oft noch vor der Website, weil die Kartenbox am Handy über der Trefferliste steht. Es kostet nichts und gehört gepflegt.

Heizungstausch ist ein langer Weg, kein Anruf

Beim Tausch einer alten Therme oder eines Ölkessels entscheidet niemand am Telefon. Da wird wochenlang gelesen, verglichen und mit der Familie geredet. Genau deshalb gehört der Ablauf auf eine eigene Seite: Lokalaugenschein, Vorschlag mit Varianten, Termin, Demontage, Entsorgung, Inbetriebnahme, Einschulung.

Förderungen sind dabei die häufigste Frage und ein echtes Thema. Was sich laufend ändert, sind die Programme, die Höhe und die Fristen. Auf deine Seite kommt deshalb, dass du beim Antrag unterstützt und welche Unterlagen und Bestätigungen du dafür brauchst. Konkrete Beträge schreibe ich nicht hin, weil sie schneller veralten, als die Seite gelesen wird.

Die Wartung ist das zweite Standbein und der Grund, warum Kunden bleiben. Eine kurze Seite zur Thermenwartung mit Intervall, Ablauf und Preis bringt über das Jahr mehr planbare Arbeit als jede Anzeige.

Die Anfrage soll schon fast eine Diagnose sein

Das Formular fragt nach Objektart, Ort, Dringlichkeit und danach, worum es geht: Gebrechen, Umbau, Neubau oder Wartung. Bei einem Gerät kommen zwei Felder dazu, die dir enorm helfen: Marke und Type, und ein Foto vom Typenschild oder vom Schaden.

Mit einem Bild vom Kessel oder vom Anschluss weißt du am Abend in zwei Minuten, ob du das Ersatzteil mitnehmen musst. Ohne Bild sind es drei Telefonate am nächsten Tag.

Was das kostet

890 €Firmenwebsite
1.990 €Mit Terminkalender
19 €Hosting im Monat
100 %Gehört dir, ohne Abo

Eine Firmenwebsite mit Notdienstbereich, Leistungsseiten und Anfrageformular mit Fotoupload beginnt bei 890 Euro netto. Wenn du Wartungstermine online vergeben willst, ist es die Variante mit eigenem Terminkalender ab 1.990 Euro netto. Der Festpreis steht vor dem Start im Angebot.

Häufige Fragen

Was gehört bei uns ins Impressum, und braucht es eine Datenschutzerklärung?

Beides machen wir mit, passend zu eurem Beruf. Neben Name, Anschrift und E-Mail gehören für euch hinein: die UID-Nummer, falls ihr eine habt, die Mitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer, die zuständige Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat) und ein Link zur Gewerbeordnung. Als e.U. oder GmbH kommen Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht dazu. Den Link zur EU-Streitbeilegungsplattform gibt es seit Juli 2025 nicht mehr, er kommt raus. Die verbindliche rechtliche Beurteilung bleibt bei euch, eurer Kammer oder einem Anwalt.

Ich mache keinen Notdienst. Schadet das?

Nein, solange es dasteht. Schreib hin, zu welchen Zeiten du erreichbar bist und dass du keine Gebrechen außerhalb der Arbeitszeit übernimmst. Das erspart dir Anrufe um 23 Uhr und ärgert niemanden.

Soll ich Preise für Standardarbeiten anschreiben?

Eine Spanne hilft mehr, als sie schadet. Anfahrt, Stundensatz und typische Arbeiten mit Von bis Betrag filtern die Anrufe vor. Wer dann anruft, weiß ungefähr, worauf er sich einlässt.

Was ist mit den falschen Notdiensten in der Suche?

Die bezahlten Anzeigen wirst du damit nicht los. Du kannst aber alles zeigen, was diese Anbieter nicht zeigen: Adresse, Gewerbeberechtigung, Gesichter, Festnetznummer und echte Bewertungen. Das ist der Unterschied, auf den die Leute mittlerweile schauen.

Können Kunden Fotos mitschicken?

Ja, direkt im Formular. Die Bilder hängen an der Anfrage, daneben stehen Ort, Gerät und Dringlichkeit. Das ist der Teil, der dir am meisten Zeit spart.

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